Auszeichnung für tolles Engagement

(Stein) Es sind viele Beispiele für tolles bürgerschaftliches Engagement: Landrat Matthias Dießl hat im feierlichen Rahmen langjährige Ehrenamtler aus dem Landkreis Fürth ausgezeichnet. 50 Personen erhielten im Schloss Stein die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold. Außerdem wurden zwei Helden des Landkreises geehrt. „Es ist bei uns guter Brauch, einmal im Jahr Menschen aus unserer Mitte auszuzeichnen, die sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl engagieren”, betonte der Landrat in seiner Festansprache. Er erläuterte, weshalb es diese Veranstaltung gibt: „Die Menschen, die sich für andere und für allgemeine Ziele einsetzen, verdienen es, dass ihr Wirken, dass ihre Leistungen gewürdigt und anerkannt werden. Denn ohne sie wäre das Leben im Landkreis Fürth kälter und ärmer.” Er dankte den ehrenamtlich Engagierten „für Ihr großartiges Wirken persönlich, wie auch im Namen des gesamten Kreistages sehr herzlich.”

Matthias Dießl hat festgestellt, dass viele Ehrenamtlicher kein großes Aufhebens um ihre Engagement machen - nach dem Motto: „Ich mache doch nichts Besonderes“. Ehrenamtliche wirkten oft im Stillen. Gerade aus diesem Grund sei der Ehrenamtsabend wichtig, um die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit gebührend zu Würdigen.

Der Landrat zitierte zum Abschluss seiner Rede den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, der 1996 in einem Interview mit der ARD drei Gründe nannte, weshalb Ehrenamt so wichtig ist. Zitat: “Erstens: Das, was die Ehrenamtlichen in unserem Lande leisten, das kann kein Staat bezahlen. Aber es ist noch etwas anderes. Es geht zweitens auch darum, dass die Ehrenamtlichen nahe an den Problemen dran sind, gleichgültig, ob in der sozialen Arbeit, im Sport, in den Kirchen und in anderen Verbänden. Sie sind näher an den Problemen und können mit ihrer Kreativität Probleme lösen, oftmals viel besser als irgendeine staatliche Behörde. Und das Dritte ist: Es ist immer auch eine menschliche Beziehung durch die ehrenamtliche Arbeit dabei.”

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Geldbeutelwaschen am Dorfbrunnen

(Wachendorf) Bereits zum 13. Mal begrüßte der Kirchweihverein Wachendorf das neue Jahr mit dem traditionellen Geldbeutelwaschen am Dorfbrunnen. Am Samstag, den 13. Januar trafen sich zahlreiche Wachendorferinnen und Wachendorfer sowie einige Mitglieder des Cadolzburger Gemeinderates, um sich bei einem Gläschen Sekt oder Glühwein ein gutes neues Jahr zu wünschen. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorstand Alfred Tatzel, nutzte auch Bürgermeister Bernd Obst die Gelegenheit den Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls ein gutes, gesundes und vor allem zufriedenes Jahr 2018 zu wünschen. Nach altbekanntem Brauch wusch auch Obst sinnbildlich die Altlasten aus der Gemeindekasse, um Platz für neue Reichtümer zu schaffen. Viele der Versammelten taten es ihm gleich und zogen ihre Geldbeutel durch das kalte Wasser des Dorfbrunnens, in der Hoffnung dass sich dieser im neuen Jahr wieder gut füllen werde. Die Tradition des Geldbeutelwaschens reicht weit zurück, in Zeiten in denen man seinem Dienstherren zeigen wollte, dass der Geldbeutel tatsächlich leer war und man mehr Lohn brauchte. Ein schöner Brauch, der jedes Jahr Anfang Januar eine schöne Gelegenheit bietet, in geselliger Runde gute Wünsche für das neue Jahr auszutauschen. Mögen die Wünsche in Erfüllung gehen und das Jahr 2018 in vielerlei Hinsicht für Zufriedenheit sorgen. (RW)

Neujahrsempfang mit leckerer Suppe

(Cadolzburg) Auch nach 35 Jahren war die berühmte Kartoffelsuppe wieder der „große Renner“ beim Neujahrsempfang des Heimatvereins Cadolzburg. Und so kamen auch in diesem Jahr wieder viele Besucher aus nah und fern. In der vollbesetzten Mittelschulaula konnte Erster Bürgermeister Bernd Obst neben allen Gästen auch Landrat Matthias Dießl, MdL Hans Herold, Gemeinderäte und Ehrenmitglieder des Heimatvereins begrüßen. In seiner Rede blickte er auf kommunale Erfolge, aber auch auf bundes- und weltpolitisches Geschehen zurück. So wurde im vergangenen Jahr die Burg mit dem Erlebnismuseum fertiggestellt, die schon eine sehr beachtliche Besucherzahl verzeichnen kann. Sehr erfreulich ist ebenfalls die Lage des Marktes, der ohne Neuverschuldung gut aufgestellt in die Zukunft blicken kann. Neue Projekte sind für Cadolzburg die Kita in Wachendorf mit einer Kostenhöhe von ca. sieben Millionen Euro und die Sanierung der Mittelschule. Die Mobilität soll in diesem Jahr ein wichtiger Punkt sein. Dabei gelte es ,die Interessen aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner zu einer befriedigendem Lösung zu bringen. Abschließend bedankte sich Bernd Obst bei allen ehrenamtlichen Helfern, die immer und überall ihr Bestes für Cadolzburg geben und bei denen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung beteiligt waren. Allen voran Max Krauß, 2. Vorsitzender des Heimatvereins, mit „seinen“ Kärwaburschen- und madli, die vom Gemüseschnippeln, Tischdecken, Suppenausteilen bis hin zum Servieren der Getränke alles prima gemeistert hatten.

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Jugendschöffen gesucht

Der Landkreis Fürth sucht für die Sitzungsperiode 2019 – 2023 Personen, die daran interessiert sind, das verantwortungsvolle Jugendschöffenamt zu übernehmen.

Die Aufgabe eines Jugendschöffen besteht darin, in Strafverfahren mit Jugendlichen und jungen Volljährigen die Richter beim Jugendschöffengericht am Amtsgericht Fürth und bei der Jugendkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth zu unterstützen.
Die Wahl der Jugendschöffen erfolgt für fünf Jahre. Das verantwortungsvolle Amt eines Jugendschöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Urteilsfähigkeit, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung.
Die Bewerber/innen mit Wohnsitz im Landkreis Fürth müssen am 01.01.2019 mindestens 25 Jahre alt sein (höchstens 69 Jahre), die deutsche Staatsangehörigkeit haben sowie die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Des Weiteren sollen sie erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden. Wer sich für das Ehrenamt eines Jugendschöffen interessiert und die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, kann sich bis zum 09.03.2018 mittels eines Bewerbungsformulars beim Kreisjugendamt Fürth für die Aufnahme in eine Vorschlagsliste bewerben.
Dieses Formular kann telefonisch oder per Mail im Kreisjugendamt Fürth angefordert werden (0911/9773-1250 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), außerdem steht es zum Herunterladen auf der Homepage des Landkreises Fürth www.landkreis-fuerth.de zur Verfügung. Neben den allgemeinen Angaben (Familienname, Geburtsname, Vorname, Familienstand, Geburtsdatum und -ort, Anschrift, Telefonnummer) werden auch Angaben zum Beruf, zur Staatsangehörigkeit, zur erzieherischen Befähigung und zu den Erfahrungen im Umgang mit Kindern/Jugendlichen benötigt.

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Sternsinger linder die Not von Kindern

(Cadolzburg) Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ fand dieses Jahr die Aktion Dreikönigssingen auch wieder im Landkreis Fürth statt. In der größten Aktion von Kindern für Kinder auf der ganzen Welt beteiligten sich am jährlichen Dreikönigssingen wieder bundesweit ca. 500.000 Kinder und erwachsene Begleiter. Sie sammelten Geld für Kinder in Not und schrieben ihren Segenswunsch: „20*C+M+B+18“ an die Türrahmen. Das C+M+B sind dabei die Anfangsbuchstaben des lateinischen Segenspruches – Christus Mansionem Benedicat und bedeutet: Christus segne dieses Haus. Auch eine starke Gruppe engagierter Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Otto drehten mit ihren Begleitern vom 4. bis 7. Januar in und um Cadolzburg ihre hilfsbringenden Runden und wurden dafür mit dem beachtlichen Betrag von ca. 13.000 Euro belohnt. Eine kleine Delegation von Sternsingern wurde am Dreikönigstag auch im Gottesdienst mit eingebunden, der von Herrn Pfarrer Pathalil und der Gemeindereferentin Frau Syben gestaltet wurde. Der Spruch der Sternsinger, den sie vor den geöffneten Türen vortrugen, hieß: Als Kaspar, Melchior, Balthasar, zieht eine große Kinderschar seit vielen Jahren durch das Land, Sternsinger werden wir genannt. (Kaspar) Wir folgen stets demselben Stern, er weiset uns den Weg des Herrn, der Mensch für uns geworden ist, so finden wir dann Jesus Christ. (Melchior) In jedem Menschen seh`n wir ihn, wenn wir durch kalte Straßen ziehn. Mal ist er groß und mal ganz klein, doch nah bei uns will er stets sein. (Balthasar) So leitet uns sein Stern, sein Segen, seit all den Jahr`n auf unseren Wegen. Wir teilen frohe Botschaft aus, in Stadt und Land, in jedem Haus. (Sternträger) An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die hochmotivierten Sternsinger und deren treue Begleiter, an das Organisationsteam Maria Wagner und Julian Freier und natürlich auch an alle spendenfreudigen Gemeindeglieder, die ihr Herz für viele arme Kinder ganz weit öffneten.(EB)

Posaunenklänge im Erkersaal

(Cadolzburg) Das Posaunenquartett OPUS 4, mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig, gastierte am 15.12.17 in der Hohenzollernburg Cadolzburg - ein würdiger Rahmen für das ausverkaufte Konzert.  1994 gegründet, besteht das Ensemble heute aus dem Leiter Jörg Richter, Mitbegründer Dirk Lehmann, beide vom Gewandhausorchester zu Leipzig, Wolfram Kuhnt Mitglied der Staatskapelle Halle und dem freischaffenden Musiker Stephan Meiner. Eine gelungene Einstimmung auf den Advent, mit festlicher Bläsermusik. Wie auch die Berliner Philharmoniker, spielen die Posaunisten von OPUS 4 auf deutschen Instrumenten (Kruspe-Posaunen) und gaben damit dem Posaunensatz den typisch homogenen und weichen Klang. Deutlich zu hören bei den Bach-Chorälen oder der hochvirtuosen Transkription des Orgelwerkes Toccata und Fuge in d-moll von J.S. Bach. Aber auch bei dem Werk Paraphrase des Bach Chorals „Ich steh an deiner Krippen hier“ von B. Krol, welches speziell für das Ensemble komponiert wurde, erhielt man einen wunderbaren Klangeindruck.  Für die frühbarocke Literatur wechselten Sie dann die Instrumente. Nun kamen die Barockposaunen zum Einsatz. Seit 2012 steht dem Ensemble nämlich ein bemerkenswerter Instrumentensatz der Firma Jürgen Voigt aus Markneukirchen (als Leihgabe) zur Verfügung. Die auffallend verzierten, zarten Instrumente, mit ihren schmalen Schallbechern haben einen sehr transparenten Klang, der der Renaissancemusik von Josquin des Pres  über Claudio Monteverdi bis hin zu Heinrich Schütz eine ganz besondere Note verlieh. Neben der virtuosen Spielweise der Bass,- Tenor und Altposaunisten war die hervorragende Intonation, die fein abgestimmte Dynamik und die Präzision im Zusammenspiel auffallend. Das Publikum war begeistert und forderte mehrere Zugaben.  Mit diesem Event verabschiedete sich die Pisendel-Gesellschaft Cadolzburg in die Winterpause. Die neue Pisendel-Konzertreihe 2018 beginnt am  7. April 2018 im „Neuen Schloss“ der Cadolzburg. Das „Cicerone Ensemble“ spielt dann Barockmusik auf historischen Instrumenten, „Die Musik in der Zeit Friedrich des Großen“. Der Kartenvorverkauf dafür startet Ende Januar im Rathaus. (M.L./ Kulturamt Cadolzburg)

Die PWG informiert

(Cadolzburg) Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Parteilosen - Wähler - Gemeinschaft  Cadolzburg (Mitglied im LV der Freien Wähler) im Gasthaus Herboldsheimer in Vogtsreichenbach wurde bei Neuwahlen die Vorstandschaft bestätigt. 1. Vorstand ist Dr. Georg Krauß, 2. Vorstand Klaus Wagner, Schriftführer Heinz Hühnermann und Kassiererin Monika Krauß. Im Jahresrückblick berichtete Dr. Georg Krauß unter anderem von der Delegiertenversammlung der Freien Wähler in Kirchdorf an der Amper, bei der ein Volksbegehren gegen die Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs) auf den Weg gebracht wurde. An verschiedenen Beispielen wurde deutlich, wie existenzbedrohend, ungerecht, bürokratisch und streitanfällig die Straßenausbaubeiträge sind. Durch die vorgesehene Änderung in eine „ Kann-Bestimmung“ wird der „Schwarze Peter“ den Kommunen zugeschoben und sorgt so für Unfrieden in den Gemeinden. Die PWG unterstützt deswegen das Volksbegehren: „Rote Karte für die Strabs“. Die Sammlung der Unterschriften startet in der 2. Januarhälfte. Es werden 25.000 Unterschriften für die Beantragung benötigt. Da auch ein Großteil der Cadolzburger Bevölkerung von der Strabs  betroffen sein wird, sollten sich möglichst viele Bürger an der Unterschriftenaktion beteiligen.  (PWG Cadolzburg, Dr. Georg Krauß)

Jugendrotkreuz auf der Suche nach Mister X

(Cadolzburg) Wer suchet der findet – oder eben nicht. Auch im letzten Jahr machte sich unser Jugendrotkreuz Cadolzburg wieder auf die Suche nach Mister X. Dieses Mal wieder unter einem wie gewohnt keativen Namen „Apfel-Streusel-Kuchen“.  Im Oktober machten sich die zwei ältesten unserer insgesamt sechs Ortsgruppen auf den Weg nach Nürnberg. Abfahrt war wie von den vorherigen Malen schon gewohnt früh um 8.00 Uhr am Bahnhof in Cadolzburg. Neu dabei waren dieses Jahr die Roten Helferlein welche mit dem Namen „Apfel“ an den Start gingen. Ihr Einstand war trotz der Tatsache das sie Mister X nicht gefunden hatten sehr erfolgreich! Sie gewannen an diesem Tag durch die Benutzung der verschiedensten Verkehrsmittel viel an Orientierungsvermögen und Erfahrung hinzu. Zusätzlich verbrachten wir Zeit zusammen als Ortsverband wodurch der Zusammenhalt zwischen den Gruppen immer mehr gestärkt wird und wir uns nicht mehr als Bekannte sondern als Freunde sehen. Natürlich trifft all dies auch auf die Sporcher Strolche zu welche unter den Namen „Streusel“ und „Kuchen“ dieses Jahr nicht ganz so erfolgreich waren wie im vergangenen Jahr. Mit Urkunden und müden aber glücklichen Gesicherten behaftet, trafen die insgesamt 14 Teilnehmer aus Cadolzburg wieder am Heimat Bahnhof ein. Als Fazit des Tages steht eigentlich nur eines fest: „Nächstes Jahr werden wir dich finden Mister X!“(Text: Sabrina Endres)

35 Jahre Schlachtschüssel bei der Feuerwehr

Die FFW Cadolzburg lädt alle aktiven und passiven Mitglieder, sowie Förderer und Freunde des Vereins zur Schlachtschüssel ein. Der „Jubiläums-Bauernstiech“ findet am 27. Januar 2018 statt. Essenszeit ist ab 11.30 Uhr im Feuerwehrhaus.

Großzügige Spende an Kindergärten

(Cadolzburg) Zum diesjährigen Herbstmarkt erhielt der Handels- und Gewerbeverein Cadolzburg eine Spende von Laufrädern von der Firma Hauck. Die Laufräder wurden nun an die jeweiligen Cadolzburger Kindergärten wie Villa Kunterbunt, Heilige Heid, Schwalbennest in Wachendorf und den Deberndorfer Kindergarten Pfiffikus übergeben. Die Repräsentanteninnen der Kindergärten bedankten sich ganz herzlich beim Handels- und Gewerbeverein für das große Engagement und die Vorstandschaft des HGV bei der Firma Hauck für die großzügige Spende. Die Kinder werden sicherlich begeistert sein!

Christbaumverkauf mit überraschender Spende

(Cadolzburg) Anlässlich des traditionellen Christbaumverkaufes am Rathausplatz - der dieses Jahr statt vom Lionsclub zum ersten Mal von der Cadolzburger Feuerwehr ausgerichtet wurde - spendete Kreisbrandrat Dieter Marx die „Einnahmen“ seiner ehrenamtlichen Nachtwächter-Tätigkeit an die Freiwillige Feuerwehr. Da in früheren Zeiten der Nachtwächter auch aufpasste, dass keine Brandherde im Ort entstanden, ist bei der Feuerwehr die großzügige Spende von 1.000 € gut aufgehoben. Erster Vorstand Matthias Strachota, Komandant Stefan Höpner und zweiter Komandant Harald Krugmann bedankten sich im Namen aller Feuwehrkameraden recht herzlich. Nach der Spendenübergabe ging es aber noch mal rund: Es wurden weiter fleißig Christbäume an die zahlreichen Besucher verkauft und geliefert. Auch kulinarische Köstlichkeiten wurden am Verkaufsplatz geboten: Leckere Kartoffelsuppe von Friedrich Schwab und Horst Schlaak, ausgezeichnete fränkische Bratwürste, unzählige selbstgebackene Kuchen, sowie Glühwein zum Wärmen. Für die richtige Weihnachtsstimmung sorgte die Posaunenbläser um Hermann Zempel.  Kurzum-ein rundum gelungener Christbaumverkauf, der schon den Scharm eines gemütlichen Weihnachtsmarktes hatte.

Adventsstimmung bei Schneetreiben

(Deberndorf) Bereits zum 25. Mal fand am 2. Advent der traditionelle Adventsmarkt des Kulturvereins Deberndorf „Dillnberch-Schlorcher“ unter Beteiligung und Mitwirkung aller Ortsvereine statt. Trotz des kalten und nicht enden wollenden Schneegestöbers fanden sich wieder sehr viele Besucher zur feierlichen Eröffnung vor der selbstgebauten Weihnachtskrippe ein. Die musikalische Umrahmung übernahm dabei der Posaunenchor Zautendorf und der GV „Eintracht“ Deberndorf. Vorstand Robert List begrüßte die Besucher, unter ihnen auch Landrat Matthias Dießl und Erster Bürgermeister Bernd Obst, auf das Herzlichste. In kurzen Worten ließ er die eigentliche Entstehung des Adventsmarktes etwas Revue passieren. Im August vor 25 Jahren begannen die damaligen Mitglieder des Kulturvereins mit dem Bau der Weihnachtskrippe, die seitdem den Mittelpunkt, der im Kreise aufgestellten Buden, bildet. Gemeinsam wurden die Krippenfiguren gefertigt, die teilweise schön und manchmal nicht so schön waren und durch kleine Änderungen erst hingetrimmt werden mussten. Vom Kulturverein wurde damals beschlossen, die Krippe mit einem jährlich stattfindenden Adventsmarkt zu würdigen. Anfangs wurden die Verkaufsbuden vom Markt zur Verfügung gestellt. Danach bauten alle Vereine mit dem Material, welches vom Markt zur Verfügung gestellt wurde, ihre eigenen Buden. Die Hütten, die alle zerlegbar waren, wurden die ersten Jahre direkt am Platz zusammengebaut. Danach erfolgte der Zu- und Abtransport motorisiert. Herr List bedankte sich bei allen Mitwirkenden und Beteiligten recht herzlich, die wieder zum Gelingen dieses Marktes beitrugen. Sowohl Landrat Matthias Dießl als auch Bürgermeister Bernd Obst lobten in Ihren Grußworten das Engagement des Kulturvereins und der vielen Deberndorfer Vereine, die diesen schnuckeligen und familiären Adventsmarkt jedes Jahr auf die Beine stellen. Sie bedankten sich herzlich für den großen ehrenamtlichen Einsatz und für das vielfältige Wirken vor Ort aller Beteiligten, welches die Tradition eines Deberndorfer Adventsmarktes nun schon jahrzehntelang aufrechterhält. Dies zeugt von einem enormen Gemeinschaftsgefühl wie wir es in unseren Ortschaften einfach brauchen, dass diese auch weiterhin so lebens- und liebenswert bleiben. Für kulinarische Leckereien und weihnachtliche Basteleien sorgten folgende Deberndorfer Vereine: Feuerwehr, Fischereiverein, Frauenkreis, Gesangverein, Kärwaburschen- und Madli, Kindergarten, Kulturverein, Motorsportclub, Obst- und Gartenbauverein, Stammtisch Schlossgeister sowohl Fr. Schönleben-Schaller. (EB)

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