Empfang für die neuen Mitbürger

(Cadolzburg) Im Februar lud die Marktgemeinde Cadolzburg alle, im vergangenem Jahr zugezogenen Bürger, zu einem Empfang in die Haffnersgartenscheune ein. Ein Informationstreffen, dessen Anliegen es ist, die „Neuen“ mit ihrem gewählten Wohnort vertraut zu machen, Ansprechpartner kennen zulernen und über soziale, kulturelle und kirchliche Einrichtungen etwas zu erfahren. Das erleichtert den Anfang in einer fremden Umgebung sehr. Auch in diesem Jahr folgten viele Neubürger dieser Einladung. Erster Bürgermeister Bernd Obst begrüßte die Gäste, den 2. Bürgermeister Dr. Georg Krauß, der gleichzeitig Beauftragter für Musik ist und Matthias Lange, Leiter des Kulturamtes. Weiterhin Johanna Lippke vom Obst– und Gartenbauverein und Frau Laube vom Seniorenbeirat. Die Feuerwehr hatte Harald Krugmann und Matthias Strachota geschickt und den Handel- und Gewerbeverein vertrat Walter Schöner, der auch in diesem Jahr wieder ein Geschenk dabei hatte. Jede Familie bekam einen Gutschein , im Wert von 10 Euro, der in allen Geschäften des Ortes eingelöst werden kann. Die Sportvereine von Cadolzburg und Wachendorf wurden von Gerald Deindörfer und Claus Hergenröder vertreten und vom CaWeLa wurde Günter Schwarz begrüßt. Mehr Informationen hatte dann Bernd Obst in seiner Begrüßungsrede parat. Aktuell, so erfuhr man, hat die Marktgemeinde mit den 14 Ortsteilen aktuell 11.289 Einwohner. Ca. 400 Zuzüge gab es im vergangenen Jahr und es leben 400 Menschen mit Migrationshintergrund derzeit in unserer Gemeinde.

Cadolzburg hat sehr gute Verkehrsanbindungen mit dem Auto oder der Bahn und neben der Stadtnähe eine herrliche Natur zur Freizeitgestaltung. Neben vielen Einzelhandelsgeschäften im Zentrum findet man große Supermärkte mit reicher Auswahl für jeden Geschmack. Im Ort gibt es verschiedene Schulen, einen Hort, drei Kindertagesstätten, Krippen und zwei Büchereien. Die Volkshochschule bietet, je nach Interesse , eine Vielzahl an Kursen und Reisen an. In fast 70 Vereinen hat man die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. Auch die vielfältigen Kulturangebote, besonders natürlich die Burg mit dem Erlebnismuseum, wurden vorgestellt und als Abschluss seiner Rede zitierte der Bürgermeister den Schriftsteller Karl J. Weber, der einmal begeistert geschrieben hat:“ Wer die Cadolzburg nicht kennt, der kennt Franken nicht. Ihm wird der Blick verschlossen bleiben durch das Fenster auf das weite Feld deutscher Geschichte.“ Also, ein geschichtlich interessanter Wohnort! Umrahmt wurde der Empfang vom Blockflötenensemble „Flautissimo“. Eine schöne Auflockerung dieser Stunde. Weil langes Zuhören „anstrengt“, konnten sich nun die Besucher an einem netten Buffet stärken, das Kerstin Kern, die „rechte Hand“ des Bürgermeisters, appetitlich angerichtet hatte. Und als „Sahnehäubchen“ der Veranstaltung bot Helmut Krämer, bekannter „Nachtwächter von Cadolzburg“, den neuen Mitbürgern zum Kennenlernen eine Führung über den Marktplatz und die Vorburg an. Viele folgten, trotz Kälte, gern seiner Einladung, schauten die alten Bauten an amüsierten sich über Anekdoten aus vergangener Zeit. (UE)

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