Martin Freund zu Gast in der Bücherei

(Cadolzburg) Im Rahmen der Lesereihe des AutorenVerband Franken hatten wir am Donnerstag, den 23.2.2017 Martin Freund zu Gast in der Cadolzburger Bücherei. Diese Veranstaltungen sind ein Angebot der VHS Cadolzburg. Martin Freund las aus seinem Erzählband „Bernsteinjahre“, Geschichten aus mehreren Jahrzehnten. Ihnen vorangestellt sind Informationen zum jeweiligen Zeitgeschehen. Ein sehr interessanter Aufhänger, der das Publikum zum Überlegen und Diskutieren anregte.  Die erste Geschichte hatte den Titel „Die fremde Frau“.   Andreas kehrt aus der Kriegsgefangenschaft 1955 in sein Heimatdorf zurück. Abgekapselt und angefeindet von den Dorfbewohnern lebt er auf dem Hof seiner Eltern. Er beginnt das Verhalten seines Vaters zu verstehen, dem es bei der Heimkehr aus dem 1. Weltkrieg genauso ergangen war. Im bitterkalten Winter taucht die „fremde Frau“ auf und zwischen Traum und Wirklichkeit stellt er sich seinen schrecklichen Erlebnissen. Der Autor zog mit seiner wunderbaren Sprache und dem fesselnden Vortrag die Zuhörer völlig in seinen Bann. „Ein echter Freund“ erzählt von einer Jugendfreundschaft, die später durch die Liebe zu Belinda auf die Probe gestellt wird. Zu viel soll hier nicht verraten werden, denn Herr Freund hat uns den Erzählband und einen Krimi aus seiner Feder geschenkt und beide Bücher können bei uns ausgeliehen werden.(Ihr Cadolzburger Büchereiteam)

Frauen der Reformation im Historischen Museum

Vom 24. März 2017 bis zum 17. April 2017 wird die Ausstellung über Frauen der Reformation im süddeutschen Raum im Historischen Museum in Cadolzburg zu sehen sein. Die Ausstellung wurde erarbeitet und konzipiert von der Fachstelle für Frauenarbeit im FrauenWerk Stein e.V. in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Ausstellung zeigt in 15 Ausstellungstafeln viele bekannte aber auch einige unbekannte Facetten zum Thema Frauen und Reformation im süddeutschen Raum. Gezeigt wird unter anderem auf welch vielfältige Art und Weise Frauen zur Reformation beigetragen haben. Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung am 24.März 2017 um 19.00 Uhr möchten wir ganz herzlich einladen: Der Abend beginnt mit einer kurzen Einführung ins Thema und wird musikalisch vom Blockflötenensemble Flautissimo umrahmt. Vom Dunkel ins Licht - Sie werden im Eröffnungsvortrag unter anderem Informationen über eine Frau erhalten die 1569 ganz in der Nähe von Cadolzburg geboren wurde und deren wohltätiges Wirken bis heute besteht.

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Cadolzburg

Am 1. April findet unser alljährliches Frühjahrskonzert in der frisch sanierten Schulturnhalle statt. Dazu laden wir Sie herzlich ein! Die Besucher erwartet an diesem Abend ein spannendes Programm der Musikkapelle, des Jugendorchesters und der Big Band. Im Rahmen dieser musikalischen Einweihung der Turnhalle gibt es nun erstmals neben alkoholfreien Getränken und Bier eine separate Wein-Bar sowie einen kleinen Imbiss. Beginn ist um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden kommen der Jugendarbeit zugute. Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen Abend voller Musik! 

Buntes Treffen der AWO

(WachendorfDie Seniorengruppe der AWO Wachendorf-Egersdorf kam zu ihrem monatlichen Treffen dieses Mal in der Weinstube Zeitinger zusammen. Nach einer gemütlichen Kaffeerunde wurden einige lustige Geschichten und Gedichte vorgelesen. Nachdem der Februar der Faschingsmonat ist, hatte die Seniorenclubleiterin die Kinder der Faschingsgesellschaft KG Blau-Rot Unterasbach e.V. eingeladen, die ihre einstudierten Tänze aufführten. Auch ein Faschingsorden wurde verliehen. Am Schluss wurde darauf hingewiesen, dass im nächsten Monat die „Fahrt ins Blaue“ stattfindet.

Fränkische Songs und Luther seine Bibel

(Cadolzburg)Der bekannte fränkische Songpoet Wolfgang Buck und der Heppstädter Puppenspieler Stefan Kügel bescherten ihrem Publikum in der voll besetzten Markgrafenkirche einen musikalisch-wortgewaltigen Dialog aus fränkischen Ohrwürmern und der Lutherschen Bibelübersetzung. Stefan Kügel schlüpfte in verschiedene Rollen, rezitierte als Totengräber Schauriges aus „die g’schenkte Stund“ oder war brilliant als schwermütiger Melancholiker Muli aus „die Fichdn im Weiher“. Er lässt seine Puppen Psalmen und Verse aus der Lutherschen Bibel vortragen und Wolfgang Buck konterte gewitzt, interpretierte und übersetzte Kügels Aussagen mit seinen treffenden, klugen Liedtexten in die heutige Zeit. „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“, liest Kügel aus dem Korinther, Kapitel 13. Dagegen hält Buck, dass es im Fränkischen kein Wort für die Liebe gibt. Mit „I waas ned mehr wie du“ erklärt er uns, dass die Franken zwar kein einzelnes Wort für die Liebe haben, aber sehr genau fühlen können, was sie bedeutet. Um Lebensfreude und Genuss geht es in „Des vom Schweinebrodn“, denn "der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein", so in Luthers Buch Matthäus, Kapitel 4.

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Wahre Geschichten in der Bücherei

(Cadolzburg) Im Rahmen der Lesereihe des AutorenVerband Franken hatten wir am Donnerstag, den 02.2.2017 Frau Dr. Ilse Ruck und Herrn Dr. Norbert Autenrieth zu Gast in der Cadolzburger Bücherei. Diese Veranstaltungen sind ein Angebot der VHS Cadolzburg.

Den Anfang machte Frau Dr. Ruck. Sie erzählt in ihren „Wahren Geschichten“ vom Dorfleben in früheren Zeiten. So vom „Gutzberger“ einem sehr wohlhabenden, aber auch sehr geizigen alten Bauern, der am Sterbebett seiner Enkelin sagt, was sie für das gesammelte Holz verlangen soll: „Sieben Mark, Madla“. Von den Besuchen bei der Oma in Neustadt, dem Übernachtungsversuch in einer Hundehütte und den Eigenheiten des „Kooders, der ned folchd“. Dazwischen trug sie Gedichte vor und schloss mit dem Lied „Sein letzter Wodka, der war Wasser“. Es folgte Herr Dr. Autenrieth, der mit seinen zwei Lesarten von Glabbsders naa demonstrierte, dass es die Betonung macht. Seine Anarchoseite zeigte er in „Eine Protestaktion“, die die Ästhetik von Ortseingängen behandelt. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Es blieb kein Auge trocken bei der Beschreibung der Auswahl eines Getränkes bei Starbucks, bei der Schilderung eines Computervirus und dessen Heilung und der Begegnung mit Frau Erika Mustermann und Herrn Otto Normalverbraucher in der Fürther Fußgängerzone.  Den Schluss bildete „Das Schlaflied“. Es war ein kurzweiliger Abend, den wir sehr genossen haben. Am Donnerstag, den 23.02.2017 um 19 Uhr, liest Martin Freund aus seinem Erzählband „Bernsteinjahre“. Wir laden recht herzlich dazu ein. (Ihr Cadolzburger Büchereiteam)

 

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