Beweg was in Sporch!

Am 17.02.2017 lädt der Markt Cadolzburg ab 17 Uhr zum Jungbürgerempfang  in die Haffnersgartenscheune. Natürlich gibt es im Ort Spielplätze, ein Ferienprogramm, gemeindliche Jugendarbeit und ein Jugendzentrum (JUZ-HERZ). "Aber wir könnten schon noch ein bisschen mehr machen für Kinder und Jugendliche", so die Jugendbeauftragten. Um herauszufinden, wie die jungen Leute ihre Gemeinde erleben, wurden von  Bürgermeister Bernd Obst und  den Jugendbeauftragten Diana Eichhorn und Andreas Fingerhut unter dem Motto „BEWEG WAS IN SPORCH“ über 700 Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren persönlich zum Jungbürgerempfang eingeladen. Wie und wo verbringen die Jugendlichen ihre Freizeit, wo feiern sie, wo treffen sie sich und treiben Sport. Passt das Konzept des JUZ? Was geht ihnen beim Ferienprogramm ab? Gibt es ein Defizit beim öffentlichen Nahverkehr? Dies und vieles mehr soll zur Sprache kommen. Weil gerade die Altersgruppe bis 18 Jahre wenig Möglichkeiten hat, ihre Interessen in der Gemeinde einzubringen, bietet das Treffen auch eine Chance konkrete Projekte vorzuschlagen, die dann diskutiert und evtl. auch in den Gemeinderat getragen werden. Das Engagement der Jugendlichen soll keinesfalls im Sande verlaufen. Angesprochen sind übrigens auch junge Erwachsene im Alter bis 20 und auch jüngere Kids unter zwölf Jahren sind willkommen. Hier ist Deine Meinung gefragt. Du kannst loswerden, was Dich nervt, sagen, was Du Dir wünschst oder was Dir bei uns gefällt. Und Du kannst auch selbst mit dem Bürgermeister sprechen. Nutze diese Chance! Komm am Freitag  17.02.2017 ab 17 Uhr in die Haffnersgartenscheune und BEWEG WAS IN SPORCH!

Infoveranstaltung zum Burgerlebnismuseum

(Cadolzburg) Ende Januar konnte Bürgermeister Bernd Obst gemeinsam mit den Verantwortlichen für die Ausgestaltung des Burgerlebnismuseums, Frau Dr. Piereth und Herr Dr. Karnatz, Gäste aus örtlicher Gastronomie, Gewerbe, dem HGV und dem Marktgemeinderat  zur Infoveranstaltung über das Konzept, die Ausrichtung und die Angebote des Museums auf der Cadolzburg herzlich begrüßen.Das Team der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung  gewährte anhand einer umfangreichen Präsentation Einblicke in das Burgerlebnismuseum. So wird auf rund 1.500 qm Ausstellungsfläche die Cadolzburg unter dem Motto „HerrschaftsZeiten“ zum attraktiven und interaktiven Burgmuseum. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Spätmittelalter, als Glanzzeit der Burg. In der Ausstellung kann man über prachtvolle Gewänder sowie die audiovisuelle Animation der Fürsten staunen. Auch wird das Leben am Hof, der Hofstaat und Alttagsthemen wie Kochen, Schlafen, Rechtsverhältnisse, Politik, Kommunikation und Repräsentation im späten Mittelalter umfangreich beleuchtet.Weitere Themenbereiche werden sein der Krieg zu Zeiten der aufkommenden Feuerwaffen, Jagd, Tanz oder Turniere.Besonders hervorzuheben ist der multimediale Aspekt des Burgerlebnismuseums: so kann man im neuen Schloss mithilfe von Tablets Einblicke in die Räumlichkeiten vor der Zerstörung bekommen.Die Marketingmaßnahmen der Schlösser- und Seenverwaltung sind ebenso umfangreich. Das Burgerlebnismuseum wird in der Presse, dem Bayerischen Rundfunk überregional beworben. Auch wird die Cadolzburg im Hohenzollernradweg integriert und vom Regionalmanagement des Landkreises unterstützt, um nur einige zu nennen. Beginnend mit dem Eröffnungswochenende am 24. Juni 2017 werden bis Ende des Jahres verschiedene attraktive Veranstaltungen, Konzerte und als besondere Attraktion ein Lichtpräsentation stattfinden. Seien Sie gespannt! Es wird sich lohnen! Die Termine der jeweiligen Events werden zeitnah im MCinfo und auf Cadolzburg Online veröffentlicht. Abschließend betonte Bürgermeister Obst, dass hier bei der Belebung des Ortes und Bewirtung der zahlreichen Gäste die Initiative der örtlichen Gastronomie, auch aus den Aussenorten, gefragt ist. Auch bei der eventuellen Verköstigung der Gäste beim Eröffnungswochenende, die Walter Schöner mit der Bestuhlung, Getränke- und Essensstände am Marktplatz vorschlug, kann die Gastronomie eine große Rolle spielen. Für weitere Informationen melden Sie sich einfach am Rathaus in Cadolzburg oder beim Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins, Walter Schöner.

Neues Verkehrsschild sorgt für Klarheit

(Wachendorf) Auf der Verbindungsstraße zwischen Wachendorf und Fürth kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Autofahrern und Radfahrern. Mit einem neuen Verkehrsschild erhofft sich der Landkreis Fürth eine Verbesserung der Situation, mittelfristig soll aber ein durchgängiger Radweg das Problem aus der Welt schaffen. Das neue Schild weist Autofahrer daraufhin, dass auch Radfahrer die Fahrbahn mitbenutzen dürfen - und die Benutzungspflicht des in Teilen vorhandenen Radweges aufgehoben ist. “Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Schild im Landkreis aufstellen”, betonte Landrat Matthias Dießl bei einem Ortstermin. Von mehreren Seiten gab es Hinweise auf die schwierige Situation. Daher wurde die Stelle von der Verkehrsbehörde und dem Regionalmanagement begutachtet. “Die ideale Lösung wäre natürlich ein durchgehender Radweg an dieser Stelle. Weil es eine Lücke gibt, wechseln viele Radfahrer direkt auf die Straße, ohne dann später wieder den Radweg zu benutzen”, erläuterte der Landrat. Radfahrer würden deshalb von Autofahrern immer wieder angehupt oder angepöbelt, auch komme es zu Abstandsverletzungen. “Wir wurden als fahrradfreundlicher Landkreis ausgezeichnet und es ist uns deshalb wichtig, dass das Problem vor Ort gelöst wird”, betonte Matthias Dießl. Der Landkreis Fürth war deshalb auch aktiv, um einen Lückenschluss für den vorhandenen Radweg zu erzielen. “Gemeinsam mit dem Markt Cadolzburg und der Stadt Fürth arbeiten wir daran, diesen Zustand zu verändern”, sagte der Landrat dazu. Allerdings könne der Landkreis nicht selber tätig werden, da die Straße in der Baulast der Marktgemeinde Cadolzburg sowie der Stadt Fürth liege. Die Stadt Fürth teilte mit, dass der Weg nicht vor 2020 gebaut werden könne. “Daher wird es noch geraume Zeit dauern, bis die „Lücke“ im Netz geschlossen ist”, bedauerte der Landrat. Immerhin sei aber ein erster Lösungsansatz gefunden worden.

Neujahrswünsche mit Kartoffelsuppe

(Cadolzburg)Ein „Suppenkasper“, der seine Suppe nicht essen will, wurde beim traditionellen Neujahrsempfang des Marktes Cadolzburg nicht gesichtet. Im Gegenteil! Die zahlreichen Besucher waren ja nur gekommen, um die berühmte Kartoffelsuppe, die es nur einmal im Jahr gibt, zu genießen. Aber nicht nur deshalb! Schließlich wollte man auch die gemütliche Atmosphäre, viele besinnliche Worte und die flotte fränkische Musik der „Burchrgrom Musikanten“ auf sich wirken lassen. Seit Jahren hat es sich herumgesprochen, welche Genüsse für den Gaumen und die Ohren bei dieser Veranstaltung zu erwarten sind und so kamen auch heuer wieder viele Gäste aus Ammerndorf, Roßtal und Langenzenn an die festlich gedeckten Tische in der Aula der Mittelschule. Erfreut konnte 1. Bürgermeister Bernd Obst unter allen Besuchern auch Landrat Matthias Dießl, MdL Hans Herold, den 2. Bürgermeister Dr, Georg Krauß, Gemeinderäte und drei Ehrenvorsitzende des Heimatvereins begrüßen: Klaus Pierer, Rosi Kollrodt und Helmut Krämer, der wie alle Jahre zuvor, Küchenchef am Suppenbuffet war und aufpasste, dass die Verteilung klappte. In seiner Rede blickte Bernd Obst positiv auf das vergangene Jahr zurück und stellte die Planungen der Gemeinde für die nächste Zeit vor. Modernisierung der Infrastruktur, Förderung von Kindern und Familien sowie das Großprojekt KiTa in Wachendorf. Am 23.Juni 2017 soll die Burgeröffnung stattfinden und im Februar wird auch das Heimatmuseum seine Pforten öffnen. Nachdem im kommenden Jahr in Deutschland wichtige Wahlen anstehen, appellierte Bernd Obst an die Zuhörer, sich so weit es geht daran zu beteiligen, die Demokratie zu verteidigen und sich zu engagieren. Denn sie ist die Basis unseres Lebens und garantiert alles, was wir schätzen und nur in unserer Demokratie können wir unsere Art zu leben erhalten. Seinen guten Wünschen für das kommende Jahr schloss sich in alter Tradition Martha Ross mit Gedichten und Gesang an. Und natürlich durfte das Cadolzburg-Lied nicht fehlen!

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Radeln für Cadolzburg

(Cadolzburg) Preise und Anerkennung gab es am Adventsmarkt für drei Cadolzburger Teilnehmer des „Stadtradeln“-Teams „Wir radeln für Cadolzburg“ der Bürgerinitiative Umgehung umgehen: Monika Mehringer, Armin Langer und Peter Dürschinger freuten sich über Einkaufsgutscheine des Handels- und Gewerbevereins Cadolzburgs. Per Losverfahren waren die Preisträger vom Trägerverein der BI, dem Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg, ermittelt worden. Nils Ortlieb, Radkapitän des 35-köpfigen Radler-Teams, freute sich, dass die BI-Radler auf Anhieb 8179km erreichten und so maßgeblich zum Gesamt-Cadolzburger Ergebnis von 11500 km beitragen konnten. Die Preisträger sind zuversichtlich, dass alle Cadolzburger Stadtradler 2017 gemeinsam die 12.000km – Marke knacken werden und nebenbei einige Mitbürger mehr „auf das Rad“ kommen. Weitergehende Aktionen zur Veränderung der Cadolzburger Verkehrsstruktur verfolgt die vereinsinterne Mobilitätswerkstatt der Bürgerinitiative. Unter anderem wird weiter für ein Tempomessgerät für die Ortsdurchfahrt gesammelt, um die Rücksichtnahme auf und damit Sicherheit für Anwohner, Fußgänger und Radler zu erhöhen. Spenden sind weiterhin willkommen: Spendenkonto: Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg – Trägerverein der Bürgerinitiative Umgehung umgehen, Bankverbindung: BIC: BYLADEM1SFU (Sparkasse Fürth), IBAN: DE14 7625 0000 0040 6902 24, Kennwort: Tempo.

Eiskalte Geldgeschäfte

(Wachendorf) Schon eine Tradition: das Geldbeutelwaschen am Wachendorfer Dorfbrunnen. Völlig unglaubwürdige Statistiken belegen, dass die Millionärsdichte im Cadolzburger Ortsteil Wachendorf in den letzten 13 Jahren sprunghaft angestiegen ist. Die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise machen das jährliche Geldbeutelwaschen am frostigen Finanzplatz an der Alten Fürther Straße dafür verantwortlich. Deshalb haben sich auch heuer wieder viele Wachendorfer mit gezücktem Portemonnaie und sogar mit Geldkassetten an den berühmten und leider auch einzigen Dreh- und Angelpunkt der Wachendorfer Finanzwelt begeben. Pedro Schramm, Vorsitzender des örtlichen Kirchweihvereins, freute sich, dass auch Bürgermeister Obst und der Gemeindekämmerer Kreß wieder kamen und diese „eiskalten Geldgeschäfte“ mitmachten. In den Grußworten von Bernd Obst und Pedro Schramm wurde auf die geschichtliche Bedeutung des Dorfplatzes hingewiesen als ehemaliges „Kommunikationszentrum“ von Wachendorf. Ein Ort der Gemeinschaft erzeugte, die gerade in einer Welt sehr wichtig ist, in der vereinzelte Terroristen versuchen Angst und Unfrieden mit Anschlägen zu säen. Gerade im kommenden Jahr muss unsere Demokratie beweisen, wie stark sie ist und wie sie sich mit rechtsstaatlichen Mitteln gegen ihre Feinde und gegen Rechts- und Linkspopulisten wehrt. Nach diesen ernsten Worten stießen Alle miteinander an und wünschten sich ein Gutes Neues Jahr 2017.

Es bewegt sich was in Cadolzburg

(Cadolzburg) Am 17.Februar 2017 wird in der Cadolzburger Haffnersgartenscheune eine Jungbürgerversammlung stattfinden. Eingeladen sind junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren, um gemeinsam über Vorschläge und Möglichkeiten zu sprechen, wie man „Bewegung in Sporch“ bringen kann. Die Initiative geht vom Kreisjugendring Fürth aus und es engagieren sich die Jugendbeauftragten des Marktes Cadolzburg, die Marktgemeinderäte Fr. Eichhorn und Hr. Fingerhut sowie der Leiter des Jugendzentrums Herz, Hr.Gassner. Da Reklame wichtig ist, gab es vorab einen Wettbewerb unter den 9.Klassen der Mittelschule Cadolzburg, wer das beste Plakat für diese Veranstaltung entwerfen würde. Sieger waren 4 Schüler der Klasse 9M: Luna Campolini, Jan Ruf, Michelle Barkusky und Justin Petri. Sie erhielten vom Ersten Bürgermeister Bernd Obst einen Kinogutschein als Belohnung. Bei der geplanten Jungbürgerversammlung im Februar, die auch in anderen Orten schon durchgeführt wurde, geht es um Projekte, wie sich Jugendliche aktiv an der Gestaltung des Gemeindelebens beteiligen und ihre Sorgen, Ideen und Anliegen zu Gehör bringen können. Es wäre zu hoffen, das viele junge Leute das Angebot annehmen und die Versammlung besuchen würden! (UE)

Stammzellenspender dringend gesucht

Der 17-jährige Tom aus Obermichelbach hat Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am Samstag, den 28.01.2017, von 12 bis 17 Uhr in der Sporthalle des SV Seukendorf e. V. als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Anfang 2016 erhielt Tom bereits die schockierende Diagnose Blutkrebs. Viele Monate kämpfte er gegen den Krebs und musste sich in dieser Zeit einer anstrengenden Chemotherapie unterziehen. Während der anschließenden Erhaltungstherapie konnte Tom wieder einen ganz normalen Alltag mit seiner Familie erleben, die Schule besuchen, sich mit Freunden treffen und sogar einige Male in sein geliebtes American-Football-Training bei den Nürnberg Rams gehen.
Doch im Dezember brach erneut eine Welt für den sonst so fröhlichen jungen Mann zusammen: Der Krebs ist zurück und Tom kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um Tom und allen anderen Patienten zu helfen haben sich die Freiwillige Feuerwehr Seukendorf und die Schulfamilie der Real- und Mittelschule Langenzenn zusammengetan.

Ein Einblick in die renovierten Räume

(Cadolzburg) Im Dezember übergab Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder die ersten, weitgehend fertiggestellten Räumlichkeiten der Cadolzburg an die Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung zum musealen Ausbau. Die Burg war an diesem Tage wieder mit Leben gefüllt. Viele Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und der Bayerischen Schlösserverwaltung fanden sich, neben unzähligen Berichterstattern, zu diesem Treffen ein. In seiner Begrüßung  freute sich Dr. Markus Söder, der direkt aus München angereist kam, dass der Ausbau der Cadolzburg so zügig fortgeschritten ist, da sie ihm sehr am Herzen liegt. Er informierte ausführlich über das Konzept und den weiteren Fahrplan für das neue Burgerlebnismuseum. Dabei führte er aus, dass der Freistaat Bayern in der Zwischenzeit rund 35,5 Millionen Euro in die Cadolzburg investiert hat. Die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume im 2. und 3. Obergeschoss sind weitgehend fertiggestellt. Seit Juni 2014 läuft bereits der abschließende Ausbau des Alten Schlosses zum Burgerlebnismuseum, welcher mit rund 6,5 Millionen Euro Kosten zu Buche schlägt. Die technischen Installationen konnten abgeschlossen werden. Ab jetzt erfolgt die Einrichtung des Museums parallel zum Baubetrieb, teilte Dr. Söder mit. Als nächster Schritt der Bauarbeiten stehen in der kommenden Woche die Museumseinbauten mit den Trockenbauarbeiten für den Ausstellungsaufbau in Räumen des 3. Obergeschosses an. Ab Februar 2017 beginnen die Ausstellungsschreiner ihre Arbeit. Im März startet das Objekt Bestückung. Ab April finden die Schulungen der Burgführer statt und im Mai wird die Vorburg-App freigeschaltet. Weitere interessante Informationen unter anderem über die neuesten, technischen Innovationen, interaktive Angebote zum Mitmachen und einer Virtual-Reality-Experience rund um das Thema „Turnier im späten Mittelalter“ folgten. Herr Söder bedankte sich recht herzlich bei allen, die sich von Anfang an für den Wiederaufbau der Cadolzburg sehr engagierten. Die ersten Exponate, eine ins Auge stechende Nachbildung, der, aus vergoldendem Edelstahl bestehender Rüstung und eines rot-weißen Prunkmantels des Fürsten Albrecht Achilles, die Herr Dr. Söder vorstellte, ließ sich der Freistaat Bayern stolze 14.000,00 Euro kosten. In ihren kurzen Ausführungen und Grußworten freute und bedankte sich Landrat Matthias Dießl, Landtagsabgeordneter Hans Herold und Erster Bürgermeister Bernd Obst sehr, dass in naher Zukunft die wunderschöne Cadolzburg optimal genutzt werden kann und die besonderen Erlebnisse der breiten Öffentlichkeit in voller Pracht präsentiert werden können. Der Markt Cadolzburg und damit auch der Landkreis Fürth wird dadurch mit großer Sicherheit ein Anziehungspunkt für Besucher aus Fern und Nah sein. Nach einer kleinen Filmvorführung wurde das informative Treffen mit einem interessanten Rundgang beendet. Unter dem Motto: „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“, können die Besucher ab dem 23. Juni 2017, nach einer feierlichen Eröffnung, auf rund 1.500 qm Ausstellungsfläche eine Zeitreise ins Mittelalter, durch fühlen, schmecken, hören und riechen erleben. Lassen Sie sich überraschen! (EB)

Frischer Wind für leere Beutel

Der Kirchweihverein Wachendorf lädt alle Bürger am Samstag, 07. Januar 2017 um 12:00 Uhr zum traditionellen Geldbeutelwaschen am Dorfbrunnen ein.
Stimmungsvolle Adventsmärkte, liebevolle Weihnachtsgeschenke und ein toller „Rutsch ins Neue Jahr“ liegen hinter uns. Schwerstarbeit für Magen, Leber und dem strapazierten Geldbeutel. Für den geschundenen Geldbeutel bietet der Kirchweihverein Wachendorf wieder eine erfrischende REHA-Maßnahme zum Jahresbeginn. Schwenken Sie ihren Geldbeutel oder die Familienkasse im eiskalten Wasser des örtlichen Dorfbrunnens. Die alten Sorgen werden heraus gespült und es entsteht Platz für neue Reichtümer. Seit einigen Jahren lässt der Wachendorfer Kirchweihverein diesen alten Brauch wieder aufleben und lädt nicht nur den Bürgermeister und den Gemeindekämmerer dazu ein, sondern die gesamte Bevölkerung. Jeder kann mitmachen und ausprobieren, ob dieses Ritual tatsächlich hilft. „Eine Garantie kann für den Erfolg nicht übernommen werden, aber es schadet auf keinen Fall!“ ist die einhellige Meinung der gesamten Vorstandschaft. Viele Nutzen die Gelegenheit auch zum „Neujahrwünschen“ und stoßen mit einem Gläschen Sekt und den besten Wünschen auf das Neue Jahr an.

Adventsmarkt in Cadolzburg

(Cadolzburg) Der Cadolzburger Adventsmarkt, der bereits vor der Gründung der Bundesrepublik seine Pforten öffnete, lockte wie jedes Jahr zum 1. Advent viele Gäste auf den mittelalterlichen Marktplatz. Die örtlichen Vereine, Kindergärten und Schulen, Parteien und sozialen Einrichtungen hatten mit vielen ehrenamtlichen Helfern ihre Buden aufgebaut und weihnachtlich eingerichtet. Von Waffelteig, Lebkuchen und glasierten Früchten über Kartoffelsuppe bis hin zu Bratwürsten und flüssigen Nahrungsmitteln – alles wurde voller Gastlichkeit präsentiert und an die Besucher gebracht. Die Nachfrage war so hoch, dass am Sonntagabend bereits manches ausverkauft war. Das Wetter spielte trotz der Hoffnung auf ein paar Schneeflocken gut mit. So konnte man die Stimmung bei wärmendem Glühwein in aller Ruhe genießen und ein Pläuschchen mit Freunden und alten Bekannten halten. Im Schein der Kerzen und Fackeln des Jugend-Rot-Kreuzes entzündete 1. Bürgermeister Bernd Obst am Samstagabend die Lichter des großen Adventskranzes am Marktplatz. Besonders ist, dass der Adventskranz noch aus den späten vierziger Jahren stammt und damals der größte seiner Art in Deutschland war. Klänge des Posaunenchors der Landeskirchlichen Gemeinschaft und der „Liedertafel-Waldfreunde Cadolzburg e.V.“ untermalten die Zeremonie festlich. Am Sonntagnachmittag gab es wieder die traditionelle Feierstunde unter dem Adventskranz. Die 1.-Klässler der Grundschule Cadolzburg hatten die Melodien und Texte für dieses große Ereignis schon wochenlang vorher einstudiert. Sie erfreuten das Publikum mit erheiternden und besinnlichen Adventsliedern- und Gedichten.

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Im Dialog mit der Wirtschaft vor Ort

(Cadolzburg) Gleich vier Gastgeber luden zu einem informativen Abend unter dem Motto „Gespräche und Kontakte“ in die Haffnersgartenscheune nach Cadolzburg. Ausgehend von der Initiative des örtlichen Handels- und Gewerbevereins hatte die Marktverwaltung um Ersten Bürgermeister Bernd Obst eine Veranstaltung organisiert, zu der auch die Kreishandwerkerschaft Fürth Stadt und Land sowie das Fürther Gremium der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken ihre Mitglieder eingeladen hatte.  Die historischen Räumlichkeiten der Haffnersgartenscheune im Herzen Cadolzburgs waren auch schnell gefüllt - nicht nur mit einer stattlichen Zahl örtlicher Handwerker und Gewerbetreibender, sondern auch Vorstände beziehungsweise Mitglieder der Geschäftsführung größerer Unternehmen der Marktgemeinde gesellten sich hinzu. Schon in der Einleitung hob 1. Bürgermeister Bernd Obst die Bedeutung erfolgreicher Unternehmen und Betriebe des Mittelstands für den Markt Cadolzburg hervor, welche unter anderem über die Gewerbesteuer die örtlichen infrastrukturellen Einrichtungen sichern und finanzieren. Ferner würden nicht wenige Betriebe angesichts steigender Kosten und einem zunehmenden Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte, um eine erfolgreiche Weiterentwicklung und Zukunftssicherung ringen. Trotz dieses schwierigen Spagats der Betriebe warb Bürgermeister Obst um Verständnis für die Kommunen im „Spannungsfeld zwischen Wirtschaftsförderung und notwendiger Pflichterfüllung“, was auch das erklärte Ziel der Veranstaltung war. Obst zeigte sich sehr erfreut darüber, dass man den Finanzreferenten der Stadt Nürnberg, Stadtkämmerer Harald Riedel, für ein Impulsreferat gewinnen konnte.

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