Verkehrsbehinderungen entlang der Staatsstraße

Auf der Staatsstraße 2409 ist zwischen Ammerndorf und Cadolzburg in der Zeit vom 20.03.2017 bis voraussichtlich 13.04.2017 aufgrund von Erkundungsbohrungen im Zuge des Straßenausbaus mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Verkehrssicherung erfolgt abschnittsweise durch eine halbseitige Sperrung mit Lichtsignalanlage. Die Verkehrsteilnehmer und Anlieger werden um Verständnis gebeten. (LRA Fürth)

Der Waldkauz ist Vogel des Jahres

(Cadolzburg) In früheren Zeiten war es üblich, gerade Verstorbene in einem Raum im Haus aufzubahren und Nachtwache bei Ihnen zu halten. Von dem Lichtschein wurden Nachtfalter an die Fenster gelockt und in der Folge bisweilen auch ein Waldkauz, dem die  Falter willkommene Nahrung waren. Der vor dem Totenzimmerfenster herumflatternde Vogel und seine unheimlichen nächtlichen Rufe - Kawit wurde als Komm mit gedeutet- brachten ihm den schlechten Ruf eines Todbringers ein. Um sich vor diesem drohenden Unheil zu schützen, nagelte man die armen Vögel an Haus- und Scheunentore. Heute weiß man, daß es sich bei den seltsamen Rufen um Balz- bzw. Kontaktrufe handelt. Der etwa 40 cm große Vogel mit einer Flügelspannweite von bis zu 1 m hat bedingt durch seine nächtliche Aktivitäten faszinierende Eigenschaften: Seine Augen umgeben wie Parabolantennen trichterförmige Schleier aus feinen hellen Federn, die das Restlicht zu den großen Augen und den Schall zu den seitlich dahinter liegenden Ohren leiten. Diese sind asymmetrisch angeordnet und durch diesen geringen Unterschied bringt es der Vogel fertig, selbst bei völliger Dunkelheit seine Beute genau zu orten. Der Anflug ist geräuschlos, weil die Oberseiten seiner Flügel mit feinsten Federchen besetzt und die Schwungfedern an den Enden kammartig aufgefächert sind. Die großen Augen kommen mit geringsten Restlichtmengen aus, können sich aber auch gut auf Tageslicht einstellen. Seine Nahrung ist sehr vielfältig, besteht zu einem Großteil aus Mäusen und Ratten aber auch andere Kleinsäuger, Amphibien, größere Insekten , Würmer und Kleinvögel gehören zu seinem Speiseplan.

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Imker und Landwirte im Gespräch

(Cadolzburg) Am 21. Februar fand im fast überfüllten Saal des Gasthauses zur Friedenseiche eine gemeinsame Informationsveranstaltung des Imkervereins Cadolzburg und des Bayerischen Bauernverbandes, organisiert vom Imker Konrad Müller, statt. Der Hintergrund dieses Info-Abends, an dem viele Partner vom Bestäubungsgeschäft teilnahmen war, die unterschiedlichsten Möglichkeiten einer sinnvollen und gemeinsamen Kooperation mit Bienen vorzustellen und das Spannungsfeld zwischen beiden Parteien abzubauen. Konrad Müller, langjähriger Vorsitzender des Imkervereins Cadolzburg und Inhaber der Bürgermedaille konnte dazu neben Vertreter der Landwirtschaft, der Imkergemeinschaft, der Jägerschaft und der Gartenbauvereine u. a. auch Ersten Bürgermeister Bernd Obst und mehrere sachkundige Referenten herzlich willkommen heißen. Zu Beginn seiner Ausführungen gab Herr Müller, einen für ihn wichtigen Lehrsatz aus seiner Bankleiter-Ausbildung, der in durch sein ganzes Leben begleitet, zum Besten: „Lieber Gott, gib mir die Kraft, Dinge zu ändern, die geändert werden müssen. Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Schenke mir aber vor allem die Weisheit, zwischen der notwendigen Kraft und der Gelassenheit zu unterscheiden“. Herr Müller betonte in seiner Einführung, dass trotz aller gesellschaftlichen und sachlich auch weithin begründeter Vorbehalte und emotionalen Ressentiments, die zwischen weiten Teilen der Imkerschaft und den praktizierenden Landwirten bestehen, das Interessengebiet beider Gruppen eng verflochten ist.

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Sitzgarnitur wurde übergeben

(Cadolzburg) Am 15. Februar wurde an der großen Informationstafel zwischen Cadolzburg und der Schwadermühle eine Holzsitzgarnitur vom Seniorenbeirat Cadolzburg offiziell an die Gemeinde übergeben, die gemeinsam vom Seniorenbeirat, dem Holzbau Augustin und dem Reisebüro am Marktplatz gespendet wurde. Das Vorstandsmitglied des Seniorenbeirats Karin Laube erläuterte, dass sich ihr finanzieller Beitrag dazu zum Teil vom erwirtschafteten Erlös des letzten Advents-Kaffees und aus Spenden ihrer regelmäßigen Veranstaltungen Ü-50 in der Haffnersgartenscheune zusammensetzt. Da die selbstgebackenen Kuchen und der Kaffee auf diesen Veranstaltungen kostenlos ausgegeben werden, sind die Gäste gerne bereit eine großzügige Spende ins aufgestellte Schweinchen zu werfen. Aufgrund der eingehenden Vorschläge, fasste der Seniorenbeirat den Beschluss, diese Garnitur geschützt unter das überdachte Informationshäuschen zu platzieren. Sie bezeichnete diese ausgewählte Stelle als schönen Punkt, an welchen neben Fußgängern auch die Radler eine Verschnaufpause einlegen und in Ruhe einen Blick auf Cadolzburg werfen können. Nach kurzer Diskussion über den Standplatz im Häuschen, wurde die, vom Holzbau Augustin angefertigte stabile Holzgarnitur, mittig im Häuschen sofort diebstahlsicher verankert. Erster Bürgermeister Bernd Obst, der mit seinem Stellvertreter Dr. Georg Krauß zur Übergabe gekommen war, bezeichnete die Anregung, eine Bank an dieser Stelle zu platzieren, als sehr gut. Der Fußweg wird gut genutzt und es ist eine hervorragende Idee, dass diese Stelle als Ruheplatz ausgewählt wurde. Er bedankte sich recht herzlich bei allen Sponsoren. Es sei eine tolle Sache, wenn so was zusammen kommt und er hoffte inständig, dass diese Garnitur von jeglichem Vandalismus verschont bleibt. Zum Abschluss drückte Frau Laube an ihre spendenfreudigen Ü-50 Gäste ihren besten Dank aus, die damit letztendlich die Bankanschaffung ermöglichten und betonte ausdrücklich, dass neue Gäste auf diesen Veranstaltungen immer herzlich willkommen seien. (EB)

Führungen rund um die Cadolzburg

Ab März finden wieder die Führungen „Rund um die Burg“ in Cadolzburg statt. Jeden Sonn-und Feiertag starten die Führungen an der ersten Burgbrücke, dem Zugang zur Burg. Dauer ca. 90 Minuten, Eintritt 3,00 Euro pro Person, (Kinder unter 10 Jahren sind frei). Beginn der Führung ist um 14:00 Uhr. Es wird der Burgvorhof, die Pferdeschwemme und der mittelalterliche Garten erklärt. Auch die Burggemächer werden  anhand von Fotos und ausführlichen Erklärungen erläutert. Später geht es weiter auf den historischen Marktplatz und in die ev. Markgrafenkirche.  Das Angebot dieser Führungen „Rund um die Burg“ besteht bis zum 23.06.2017, dem Eröffnungstermin des Burgerlebnismuseums. Zusätzlich können individuelle Führungen über das Kulturamt des Marktes Cadolzburg unter Tel. 09103/509-58 gebucht werden.

Herzlicher Empfang der neuen Bürger

(Cadolzburg) Anfang Februar lud die Marktgemeinde Cadolzburg alle, im vergangenen Jahr neu zugezogenen Bürger, zu einem kleinen Empfang in die Aula der Grundschule ein. Dieses Treffen hat etliche Vorzüge. So erfährt man vieles über den neuen Wohnort und dessen soziale, kulturelle und kirchliche Einrichtungen und kann eventuelle Ansprechpartner kennen lernen. Das kann für den Anfang in einer neuen Umgebung sehr hilfreich sein. Erster Bürgermeister Bernd Obst begrüßte unter den vielen Gästen auch einige Mitglieder des Gemeinderats sowie den 2. Bürgermeister Dr. Georg Krauß, bevor er die Vorzüge der „neuen Heimat“ hervorhob. Aktuell hat die Marktgemeinde, zu der 14 Ortsteile gehören, 11 173 Einwohner. Im vergangenen Jahr gab es 235 Zuzüge. In Cadolzburg gibt gute Verkehrsanbindungen mit Auto oder Bahn und außer der Stadtnähe eine herrliche Natur für die Freizeitgestaltung. Neben viele Einzelhandelsgeschäften im Ortskern laden auch diverse Supermärkte zum Geldausgeben ein. Doch das ist nicht alles. Die Marktgemeinde hat verschiedene Schulen, teilweise mit Ganztagsbetreuung, einen Hort, drei Kindertagesstätten, Krippen sowie zwei Büchereien, in denen jede Altersgruppe das vielseitige Angebot nützen kann, anzubieten. Nicht zu vergessen die Volkshochschule mit ihrer großen Auswahl an Kursen, Exkursionen und Reisen. 65 Vereine bieten die Möglichkeit, sich in irgend einer Weise zu betätigen und Anschluss zu finden.

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Bauernstiech: Traditionell & lecker

(Cadolzburg) Wie bereits seit vielen Jahren, hat die Feuerwehr Cadolzburg auch heuer wieder zum traditionellen „Bauernstiech“ eingeladen.In gewohnter Gelassenheit begann das Küchenteam um Friedrich Schwab in den frühen Morgenstunden damit, die von vielen mit Heißhunger erwarteten Leckereien vorzubereiten und punktgenau, um 11:00 Uhr, servierbereit fertigzustellen. Die Jugendfeuerwehr übernahm, unterstützt von weiteren Feuerwehrangehörigen, die Bedienung der Gäste und brachte die vollen Teller und Krüge schnell an die Tische. Nach und nach waren die einzelnen Gerichte ausverkauft, was den Einen oder Anderen dazu animierte noch eine letzte Order mit dem Beisatz „Pack mer in Rest obber in a weng alufolie ei. Dann hob i morgn a nu wos davoo“, abzugeben. Voll des Lobes äußerten sich viele Besucher über die einwandfreie Kochleistung des Küchenteams und die Gastgeberqualitäten der Feuerwehr. Unter die vielen Stammgäste aus der Kommunalpolitik, den örtlichen Vereinen und von befreundeten Feuerwehren, hatten sich viele neue Gesichter gemischt. Am späten Nachmittag lösten sich dann einige Feuerwehrler aus der Veranstaltung heraus, um an der Typisierungsaktion der DKMS Deutschland, für den an Leukämie erkrankten Tom aus Obermichelbach teilzunehmen. Noch bevor die Veranstaltung in den Abendstunden ihren finalen Ausklang fand, wurde der eingeteilte Bereitschaftsdienst mit dem Löschzug zu einem Kaminbrand nach Ammerndorf alarmiert. Ein Eingreifen der Feuerwehr war vor Ort glücklicherweise nicht erforderlich. Die Feuerwehr Cadolzburg bedankt sich bei allen Gästen der Schlachtschüssel und freut sich auf weitere gemeinsame Feste Vorankündigung: Aufgrund der häufigen Nachfrage und der positiven Resonanz des letzten Aktionstages findet bereits heuer wieder ein Tag der offenen Tür statt. Als Termin wurde Sonntag, der 02.07.2017 festgelegt.

Jahresrückblick der Feuerwehr

(Egersdorf) Am 27.01.2016 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der FF-Egersdorf-Wachendorf statt, Gelegenheit für Marco Langner (1. Vorstand) und Peter Höfler (1. Kommandant) das Jahr Revue passieren zu lassen. Von Vereinsseite konnte äußerst zufrieden über die jährlichen Vereinsaktivitäten wie Sonnwendfeier und Grillfest berichtet werden, welche sich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen. Auch der inzwischen alle zwei Jahre stattfindende Vereinsausflug erfreute sich 2016 guter Teilnahme. Dieses Jahr ging die Reise über Regensburg (BMW-Werksfeuerwehr) in den bayerischen Wald (Waldwipfelweg) und nach gemeinsamen Abendessen gen Heimat. Als weitere Aktion führte der Feuerwehrverein 2016 erstmals eine größere Kampagne zur Mitgliederwerbung durch. Auffallend rote „Haushaltslöscheimer“ wurden an über 300 Haushalte im Zuständigkeitsbereich verteilt um auf die Arbeit der Feuerwehr und einem folgenden Aktionstag hinzuweisen. Der Aktionstag selbst war leider kräftig verregnet, trotzdem könne man mit der Besucheranzahl noch relativ zufrieden sein. Einige vielversprechende Gespräche mit interessierten Mitbürgern wurden geführt, dass Ergebnis leider bis dato ernüchternd.

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Spielplatzkunde und Radelfleiß

(Cadolzburg) Wer weiß schon, wo 12 der öffentlichen Spielplätze liegen und wie sie aussehen? Ortskenntnis besonderer Art verlangte daher das Foto-Adventsquiz des „Vereins zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburgs“, Trägerverein der BI Umgehung-umgehen. Viele große und kleine Teilnehmer knobelten mit, aber nur echte Spielplatzexperten wurden per Losentscheid prämiert: Fam. Dietz aus Wachendorf erhielt von Vereinssprecher Dieter Flohr mit 10 ltr. Apfelsaft den Hauptgewinn. Familie Neubauer aus Cadolzburg konnte sich mit Vereinssprecherin Andrea Holzammer über 5 ltr Apfelsaft freuen. Fahrradkarten gewannen Fam. Deeg und Fam. Oberle.

Die Stadtradeln-Gruppe des Vereins mit Kapitän Nils Ortlieb wurde derweil bei der Sportlerehrung der Marktgemeinde Cadolzburg für besondere Leistungen ausgezeichnet. Ortlieb selbst fuhr mit 615km am Weitesten, sein 35köpfiges Team „Wir radeln für Cadolzburg“ schaffte mit über 8000km den Löwenanteil Cadolzburgs und brachte die Marktgemeinde im Landkreis auf Platz 3. Selbstverständlich wollen die Vielradler ihr Ergebnis von 2016 dieses Jahr noch toppen und die Großhabersdorfer und Zirndorfer überholen.  Der Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburgs  hat unter anderem Erhalt von Lebensqualität, Natur und Boden, Förderung umweltverträglicher Mobilität und die Reduzierung von Verkehrsbelastungen zum Ziel. Aktuelle Projekte sind eine Spendensammlung für ein Tempomessgerät an der Ortsdurchfahrt, die Teilnahme bei der Aktion Stadtradeln und die Aufstellung von Mitfahrerbänken durch die vereinseigene Mobilitätswerkstatt. Spendenkonto: Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg – Trägerverein der Bürgerinitiative Umgehung umgehen, Bankverbindung: BIC: BYLADEM1SFU (Sparkasse Fürth), IBAN: DE14 7625 0000 0040 6902 24, Kennwort: Tempo.

Ein Vierteljahrhundert Vereinsvorstand

(Zautendorf-Vogtsreichenbach) Auf dieses stolze Jubiläum brachte es Günter Lang als 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereines der freiwilligen Feuerwehr Zautendorf-Vogtsreichenbach. Nun, nach einem Vierteljahrhundert gibt er das Amt in jüngere Hände an seinen Nachfolger Thomas Spitzer aus Zautendorf ab. Leicht fiel ihm das nicht, dass war seinem Rückblick an der Jahreshauptversammlung der Wehr unschwer zu entnehmen. In teilweise bewegten Worten ließ er seine Zeit als Vorsitzender Revue passieren und man konnte ihm anmerken mit wieviel Herzblut und Pflichtbewusstsein er sein Amt versah. Gern erinnere er sich an die Zeiten des 100jährigen Jubiläums im Jahr 2001, welches dank des großartigen Zusammenhaltes nicht nur in der Wehr, sondern der gesamten Bevölkerung der beiden kleinen Orte ein voller Erfolg wurde. Schon aus gelebter Tradition des Elternhauses sei er vor über 40 Jahren zur Feuerwehr gegangen und wenn man gebraucht wird, dann bringt man sich ein, auch und gerade als Vorsitzender. Er freute er sich, dass ihm nun mit Thomas Spitzer aus Zautendorf ein „erfahrender Feuerwehrler“ an die Spitze des gut 50 Mitglieder zählenden Vereins nachfolgte. Ihm zur Seite stehen mit Andreas Reichert als 2. Vor-sitzenden und der ebenfalls neu gewählten Schriftführerin Stefanie Wahl 2 Vertreter der jüngeren Generation. Zuvor hatte Lang einen Abriss des abgelaufenen Vereinsjahres gegeben. Vom traditionellen Tanz in den Mai über den Ausflug nach Rothenburg o. d. Tauber bis zum Grillfest reichte sein Jahresbericht; eine beachtliche „Veranstaltungsdichte“ für einen so kleinen Verein. 1. Kommandant Jürgen Hofmann wusste in seinem Jahresbericht gottlob von keinen größeren Einsätzen zu berichten, überwiegend wurde die Wehr zu Verkehrsabsicherungen und Ölspurbeseitigungen gerufen, daneben fanden 13 Übungen und 2 Schulungen statt.  1. Bürgermeister Bernd Obst sprach allen Aktiven seinen Dank für den geleisteten Dienst aus. Er betonte, die Tradition der kleinen Ortsteilwehren sei keinesfalls überholt, verfügen sie doch über die im Notfall oft entscheidende Orts- und Detailkenntnis um schnell und effizient helfen zu können, Kreisbrandmeister Erwin Kreß berichtete von den Bemühungen, den Digitalfunk weiter zu verbessern und Harald Krugmann von der Stützpunktwehr in Cadolzburg führte aus, dass die kleinen Ortsteilfeuerwehren unerlässlich seien, um die gemeinsame Schlagkraft der Feuerwehr am Ort zu erhöhen.Den Reigen der Grußworte beendete der neue Feuerwehrpfleger des Markt-gemeinderats Jürgen Müller, der allen Dienstleistenden ein stets offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr anbot. Das traditionelle fränkische Büffet, in bewährter Manier vom Wirt Richard Hofmann und seinem Team zubereitet, bildete den Abschluss der rundum harmonischen Jahreshauptversammlung. (Thomas Körber, Freiwillige Feuerwehr Zautendorf-Vogtsreichenbach)

Ausflug zur Luftrettungsstation

(Cadolzburg) Im Rahmen eines Bereitschaftsabends besuchte die BRK Bereitschaft Cadolzburg als kleines Highlight zum Jahresende die Luftrettungsstation der DRF am Flughafen Nürnberg. Hier sind der Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph 27“ sowie der Intensivtransporthubschrauber (ITH) „Christoph Nürnberg“ stationiert. DRF-Notfallsanitäter Dominic Fischer empfing die Ehrenamtlichen aus Cadolzburg an der Sicherheitsschleuse am GAT180 neben dem Tower. Nach ausführlichen Kontrollen durch das Sicherheitspersonal, ging es zur Besichtigung und Vorstellung des ITHs auf dem Vorfeld des Flughafens. Neben den technischen Details zum neuesten Hubschrauber der DRF Flotte, stand vor allem die umfangreiche, medizinische Ausrüstung im Fokus. Diese ist vor allem für das Haupteinsatzgebiet, die Intensivverlegungen von Patienten zwischen zwei Krankenhäusern, ausgelegt. Dafür steht das ITH-Team täglich 24 Stunden in zwei Schichten zur Verfügung. Im Anschluss wurde von Dominic Fischer der zweite Hubschrauber am Standort Nürnberg vorgestellt. Dieser fliegt unter dem Funkrufnamen „Christoph 27“ als Rettungshubschrauber täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Eine Besonderheit an dieser Maschine ist die elektrische Seilwinde für Rettungseinsätze in bergigen Regionen. Beispielhaft im Einsatzgebiet des RTH sei die fränkische Schweiz genannt. Erwähnenswert ist, dass dies der einzige Rettungshubschrauber mit Seilwinde für die gesamte Region Nordbayern ist. Im weiteren Verlauf der Besichtigung wurde immer deutlicher, dass die jeweilige Ausstattung der Hubschrauber entsprechend auf die unterschiedlichen Einsatzanforderungen ausgelegt ist. Während beim ITH der Focus auf das intensivmedizinische Equipment liegt, ist der RTH hauptsächlich für die Notfallversorgung von Patienten ausgestattet. Nach diesem interessanten Einblick wurden die Teilnehmer wieder durch die Sicherheitsschleuse „in Freiheit“ entlassen und traten den Rückweg nach Cadolzburg an. (BRK Bereitschaft Cadolzburg)

Ehrenamtliche wurden ausgezeichnet

(Stein) Der Landkreis Fürth hat zum vierten Mal im Rahmen eines Ehrenabends Bürgerinnen und Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Landrat Matthias Dießl überreichte im Schloss Faber-Castell an über 40 Personen die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold sowie die dazugehörigen Urkunden und ein kleines Präsent. Außerdem ehrte er den “Jungen Helden 2016” und den “Stillen Helden 2016”, die neben ihren Auszeichnungen auch jeweils einen Scheck von der Sparkasse Fürth in Höhe von 500 Euro erhielten. Das Geld dürfen sie für ihr ehrenamtliches Wirken einsetzen.

Mit einem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eröffnete der Landrat den Ehrenabend: „Unsere Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich tätige Menschen nicht nur ärmer und kälter, sondern sie wäre auch weniger funktionsfähig.“Ehrenamtliche Arbeit in all ihren Facetten und Tätigkeitsfeldern sei Ausdruck von Verantwortungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, von Solidarität mit der Gemeinschaft. „Ehrenamt bedeutet, dass jemand etwas kostenlos tut, ohne Bezahlung, Vergütung, höchstens mit einer kleinen Aufwandsentschädigung einfach so – umsonst, nicht aber eben vergebens – eher unbezahlbar und äußerst wertvoll!“, so der Landrat.

1. Bürgermeister Bernd Obst gratulierte den Geehrten und überreichte im Namen des Marktes Cadolzburg ein kleines Präsent.  Die Ehrennadel in Silber erhielten: Ilse Augustin und Ana Luisa Pütz für ihren Einsatz seit Eröffnung des Weltladens 1985. Mit ihrem Engagement möchten sie dazu beitragen, dass Menschen in  der 3.Welt ihre Produkte zu einem fairen Preis verkaufen können, der ihren Lebensunterhalt sichert.

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