Jubiläumsherbstmarkt zog Besucher an

(Cadolzburg) Bei traumhaften Wetterbedingungen konnten am vorletzten Septemberwochenende die vielen Besucher auf dem Cadolzburger Herbstmarkt, zu dem der Handels- und Gewerbeverein Cadolzburg (HGV) eingeladen hatte, ihre Runden drehen. Bereits zum 15. Mal fand diese traditionelle Veranstaltung nun schon statt, bei der jeder nach Herzenslust bummeln, staunen, schlemmen und genießen konnte. Auch eine starke Mannschaft vom HGV und Marktgemeinderäten überzeugten sich von der vielfältigen und informativen Angebotspalette. Auf dem historischen Marktplatz, dem Pisendelplatz und vor der Burg stellten im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich mehr Aussteller ihre Produkte und Leistungen vor. Neben den Läden am Marktplatz, lockten die Aussteller das Publikum mit einer bunten und abwechslungsreichen Palette. Auch wenn am Samstag der Besucherandrang überschaubar war, ging es am Sonntag rund. Alle Verkaufsplätze quollen fasst über. Neben handwerklichen und selbst gefertigten Waren, Dienstleistungen zu den Themen wie Schmuck, Holz- und Naturwaren, Gesundheit, Kunst, Reisen, Computer, Optik, Pflege, Kosmetik und Autos gab es natürlich auch Leckereien für Mensch und Tier. Ein Herbstmarkt-Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundete den Besuch ab. Auf der Marktplatzbühne sorgten verschiedene Musikgruppen für musikalischen Genuss, wobei am Samstag auch die Kinder des Kindergartens „Villa Kunterbunt“ mit ihren schönen Liedern die Zuhörer begeisterten. Viele Besucher nutzen auch die Gunst der Stunde für eine Erkundigung des Historische Museums oder des Burgerlebnismuseums, wobei besonders die „Landshuter Hochzeit 1475“, die am Sonntag mit einer starken Delegation zu Gast auf der Cadolzburg war, viele interessierte Gäste anzog. Alles in allem, Dank des tollen Wetters, der hervorragenden und gut durchdachten Organisation und der vielen fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, war es ein überaus gelungener Herbstmarkt, der nun auch schon zum 10. Mal im pulsierenden Herzen von Cadolzburg stattfand. (EB)

Gastgeber für Adventsfenster gesucht

Gesucht werden Gastgeber für die diesjährigen Adventsfenster in Egersdorf/Wachendorf.Wie in den letzten Jahren, so werden auch in diesem Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit Adventsfenster in Egersdorf und Wachendorf geöffnet. Wie hat man sich dies vorzustellen? Vom 1.-23. Dezember wird jeden Abend um 18:15 Uhr bei verschiedenen Gastgebern, ein geschmücktes Fenster zur Bewunderung präsentiert. Die jeweiligen Gastgeber erzählen eine Geschichte, präsentieren eine musikalische Darbietung, regen zum gemeinsamen Singen an, oder, oder,oder… Jeder, egal ob jung oder alt ist dazu eingeladen. Jeder Abend ist anders, aber auch einzigartig, da man immer wieder andere Menschen antrifft und gemeinsam die Fensteröffnung erlebt und ins Gespräch kommt. In der heutigen Zeit, wo das Miteinander zu kurz kommt, sogar Nachbarn sich nicht einmal kennen oder man neu zugezogen ist, erleben wir durch die Adventsfenster eine gute Gelegenheit des sich Kennenlernens oder der Gesprächsfindung. Sie möchten auch einmal Gastgeber werden und mithelfen, diese Tradition fortzuführen ? Infos unter Tel.09103-2472 bei Fam. Kammerer

Mit Falken und Armbrust auf der Jagd

Wer nicht nur die im Juni eröffnete Dauerausstellung „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“ in der zollerischen Burg kennenlernen und Facetten mittelalterlicher Regierungs-, Kriegs- und Herrscheralltags entdecken will, sondern sich auch für die Techniken der fürstlichen Jagd im 15. Jahrhundert interessiert, bekommt am 1. Oktober die Gelegenheit zu einem besonderen ProgrammDie auch bei den Zollernfürsten, ihren Ehefrauen und Gästen besonders beliebte Jagd mit Greifvögeln – auch „Beiz“ genannt – wird lebendig durch die Vorführungen der Falknerei Schreiyer um 13 und 15 Uhr (in der Vorburg). Außerdem können große und kleinere Besucher einmal das Schießen mit unterschiedlichen Armbrüsten ausprobieren (11-11.30 Uhr und 14-14.30 Uhr für Kinder, 12-12.45 Uhr für Erwachsene): im Wehrgang des Alten Schlosses, innerhalb des Museums. Wieder einmal wird die Cadolzburg so zur Burg, die es in sich hat! Alle Informationen zur Cadolzburg finden Sie unter www.burg-cadolzburg.de.

Stadtradler mit vollem Erfolg

(Cadolzburg) Über eine herausragende Leistung der Cadolzburger Stadtradeln-Teilnehmer 2017 freut sich der „Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg“. Vom 16. Juli. – 5. August nahmen mehrere Kommunen im Landkreis Fürth teil. 84 RadlerInnen, davon 5 Marktgemeinderäte, legten insgesamt 20.960 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 2.976 kg CO2 (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km). Das ist die beste Leistung im Landkreis Fürth. Die Teilnehmer für Cadolzburg starteten in mehreren Gruppen, die teilnehmerstärkste war mit 31 Teilnehmern „Wir radeln für Cadolzburg“. Diese Initiative des Vereins zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburgs schaffte 10.782,8 km. „Dabei haben einige unserer Gruppenmitglieder sogar vergessen, gefahrene Kilometer einzutragen“ erläutert Teamkapitän und Radpendler Nils Ortlieb. Er stellt fest: „Die Berg- und -Tal – Lage in der Gemeinde Cadolzburg hält nicht vom Radfahren ab. Wichtig ist, dass Radwege sicher geführt und gut ausgeschildert sind, und Radler und KfZ-Verkehr aufeinander Rücksicht nehmen.“ Vorschläge zur Verbesserung des Radkonzepts in Cadolzburg hat der vereinsinterne „Arbeitskreis Mobilitätswerkstatt“ an die Marktgemeinde gegeben und wird sie im kommenden ISEK Prozess einbringen. Demnächst wird der „Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg“  3 Radler der Gruppe „Wir radeln für Cadolzburg“ unabhängig von der km-Leistung fürs Mitmachen prämieren. Mehr Infos zu Stadtradeln: www.stadtradeln.de“

Madmoiselle Marie in Oradour-sur-Glane

(Oradour-sur-Glane) Noch vor drei Jahren, als das Musical „Mademoiselle Marie“ in der Vorbereitung war, hatte niemand daran geglaubt, dass das Ende der Spielzeit so emotional werden würde. Mit großer Skepsis verfolgten damals die Verantwortlichen von Oradour die Ausführungen und Erläuterungen des Vorstandes und des Kreativ-Teams der Burgfestspiele, ein Musical auf die Beine zu stellen, das das Massaker von Oradour thematisiert.  Umso überraschender war für das Ensemble, dass die Spielzeit 2015 so erfolgreich wurde und am Ende über 14.000 Besucher das Musical in Cadolzburg erlebten. Eine unvergessliche Vorstellung war an dem  Abend, als der Bürgermeister von Oradour, Philippe Lacroix,  mit einer französischen Delegation und Robert Hébras, der letzte Überlebende des Massakers, das Musical besuchten. Mit einem französischen Textbuch ausgestattet verfolgten die Gäste aus Frankreich das Geschehen auf der Bühne. Spätestens  nach dieser Vorstellung war das Eis geschmolzen. Neben den emotionalen Glückwünschen wurde eine Einladung nach Oradour ausgesprochen. Die Idee war geboren und sofort wurde mit der Planung begonnen. Neben den Vorbereitungen für Oradour stemmte das Musical-Ensemble zwischenzeitlich noch die  Kinofilmproduktion „Mademoiselle Marie“ 2016, die ausverkaufte Spielzeit in Fürth 2017 und die Gastspiele in der Partnergemeinde Mauterndorf/Österreich im Sommer 2017. Am 29.August 2017 war es dann soweit. Ein 30-köpfiges Aufbau- und Vorbereitungsteam reiste nach Oradour, um das Bühnenbild in der Halle zu montieren. Das Material wurde mit einem Sattelschlepper und mehreren Kleintransportern  1.100 km quer durch Frankreich gefahren, um dann vor Ort mit Hilfe von  Schreinern, Elektrikern, Ton- und Lichttechnikern montiert zu werden.  Nun konnte das Ensemble mit 2 Bussen anreisen, um sich an die neue Spielstätte zu gewöhnen und einen letzten Durchlauf mit dem Regisseur Jan Burdinski und der Choreographin Kathleen Bengs zu proben. Beinahe 150 Ensemble-Mitglieder der Cadolzburger Burgfestspiele brachten dann das  Nachkriegsmusical auf die Bühne. Die 1500 Besucher aus Frankreich und den mittelfränkischen Partnergemeinden waren ergriffen von der Spielfreude des Ensembles, den Texten von Fritz Stiegler und der Musik von Matthias Lange. Belohnt wurden die Darsteller mit Standing Ovations und minutenlangem Applaus. Auch die mitgereisten Politiker  u.a. Bürgermeister Bernd Obst, Landrat Matthias Dießl, Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt waren restlos begeistert. Eine besondere Geste der Deutsch-Französischen Freundschaft  war die Umsetzung einzelner Szenen und Lieder in französischer Sprache.  Zudem wurde die gesamte Vorstellung mit französischen Untertiteln begleitet, die während der Vorstellung eingeblendet wurden. Und schließlich sang der Chor der Burgfestspiele gemeinsam mit dem Chor aus Oradour unter der Leitung von Matthias Lange die Europahymne „Ode an die Freude“ in deutscher, französischer und englischer Sprache. Somit endete der Event mit einem eindeutigen Zeichen für Europa, das die Cadolzburger Burgfestspiele mit ihrem 1. Vorstand Thomas Dröge,  gemeinsam mit Robert Hébras und Philippe Lacroix setzten. Aktuell sucht der Verein dringend Lagerflächen für technische Ausrüstung und Requisiten. Vermietung oder Kauf. Infos und Angebote an:  tDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tag des offenen Denkmals

(Cadolzburg) Unter dem Thema „Macht und Pracht“ eröffnete am 10. September Herr Landrat Matthias Dießl den deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals auf dem Pisendelplatz vor dem Historischen Museum in Cadolzburg.  Die musikalische Eröffnung der Veranstaltung übernahm die BIG BAND der Musikkapelle Markt Cadolzburg, unter der Leitung von Matthias Lange. In seiner Begrüßung konnte Landrat Matthias Dießl neben interessierten Besuchern und den Mitorganisatoren auch viele Ehrengäste aus Politik, Schule, Öffentlichkeit und Wirtschaft willkommen heißen. Im Landkreis Fürth, so Herr Dießl, befinden sich eine ganze Menge von Denkmälern die man herzeigen kann. Als Volltreffer bezeichnete er dabei die im Hintergrund emporragende Cadolzburg mit seinem Burgerlebnismuseum und das Pisendelhaus mit seinem Historischen Museum. Auch an diesem Ort, in welchem früher das Rathaus untergebracht war, ist „Macht und Pracht“ gut vereint, meinte er. Er hoffte zum Abschluss seiner gestrafften Eröffnungsrede, dass die Besucher viel Wissenswertes und Interessantes mit nach Hause nehmen können. Erster Bürgermeister Bernd Obst ließ nach seiner herzlichen Begrüßung die großen Anstrengungen etwas Revue passieren, mit denen das denkmalgeschützte Gebäude die Gemeinde beim Sanieren so richtig herausforderte. Besondere Auflagen des Brandschutzes machten die Aufgaben noch wesentlich aufwendiger. Er dankte allen, die mitgezogen haben, dass das Gebäude nun so dasteht und das Museum auch inhaltlich so gut ausgestattet ist. Museumsleiterin Frau Nina Daebel betonte in ihrer Begrüßung, dass sie sich der bürgerlichen Bedeutung des Historischen Museums voll bewusst ist, auch wenn die Übermacht in Gestalt der Hohenzollernburg vor der Tür steht. Ihr Wunsch sei es, dass sich alle Mitbürger im Museum mit guten Ideen und auch aktiv mit einbringen. Mit einem „Willkommen zur Zeitreise“ lud sie die Anwesenden zu den Führungen ins Pisendelhaus ein, welches mit der Historie Cadolzburgs, Johann Georg Pisendel und als Denkmalmuseum drei Themenbereiche umfasst. Mit ausführlichen Erläuterungen übernahm Günter Rennen vom Heimatverein die aufschlussreichen Führungen. Die geschulten Burgführer hatten in der Cadolzburg alle Hände voll zu tun, um den Wissensdurst der Besucher zu stillen. Als besonderes Schmankerl war auch der Felsenkeller am Ende der Puchtastraße (neben dem alten Milchhaus) geöffnet. Mit Marktbaumeister Herbert Bloß hatten die interessierten Besucher einen kompetenten Ansprechpartner bei ihrem unterirdischen Spaziergang. Mit Weißwürsten, sauren Zipfeln, Kuchen und Schmankerln vom Grill verwöhnten die Mitglieder der Musikkappelle die Gäste am Pisendelplatz. Nach dem Jazzfrühschoppen der Big Band sorgten die Sitzfleischmusikanten mit bekannten Volksmusikstücken für die musikalische Unterhaltung am Nachmittag. Das Historische Museum am Pisendelplatz 1 hat Mi. bis So. von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Näheres erfahren Sie unter www.museum-cadolzburg.de. (EB)

Startschuss für Leader-Projekt

(AmmerndorfAm 8. September war es soweit: Der „Kunst- und Naturweg“ in Ammerdorf geht in die Umsetzung. Der Heimat- und Gartenbauverein Ammerndorf möchte Wanderer, Rad-fahrer sowie Familien und Schulklassen entlang des gut ausgebauten Biberttalradweges in die Natur und in den Ort führen. Ökologische Sehenswürdigkei-ten sollen entlang von vier Themenrouten auf Infotafeln erläutert und durch Kunst-werke lokaler Amateurkünstler verschönert werden. Sehenswertes in Ammerndorf wird ebenfalls beschildert. Die Routenführung wird dank der geplanten Übersichtsta-feln am Parkplatz in der Nähe des Dreschmaschinenhauses und am Parkplatz an der Streuobstwiese selbsterklärend sein. Der Biberttalradweg führt als Teil des Paneuropa-Radweges von Zirndorf über Ammerndorf bis Großhabersdorf und so auf über 20 Kilometer durch den Landkreis Fürth. „Landschaftlich ist die Route im Biberttal sehr reizvoll“, so Landrat Matthias Dießl, der gleichzeitig erster Vorstand der LEADER Region Landkreis Fürth ist. „Die Ausrichtung des Projekts auf Tages- und Ferntouristen trägt zu einer Aufwertung im Radwegenetz des Landkreises Fürth bei. Das Projekt hat Pilotcharakter, weitere Pro-jekte beziehungsweise eine flächendeckende Ausdehnung könnten folgen.“ Die LEADER Region beabsichtigt, ca. 23.000 Euro für das Projekt beizusteuern. Das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt innovative und regional wirksame Ideen im Landkreis Fürth, die ein besonders hohes Maß an Bürgerengagement auf-weisen. Dieses Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass der Heimat- und Gartenbauverein Ammerndorf einen sehr großen Teil an Eigenleistung beisteuert. Der erste Vorstand Erwin Müller und sein Team sind bereits dabei, Holzgerüste für den Natur-lehrpfad entlang des Reichenbachs, des Lohwaldes und des Flurbereinigungswegs zu bauen.

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Cadolzburg im Farbenrausch

(Cadolzburg) Am zweiten Septemberwochenende konnten die Besucher nach Einbruch der Dunkelheit die majestätische Cadolzburg in einer spektakulären und noch nie da gewesenen Farbenpracht erleben. Vom Burggarten über die Vorburg bis hin zum Innenhof erzeugten Licht- und Bildinstallationen von Ingo Bracke, untermalt mit Musikstücken aus der Feder von Matthias Lange, eine magische und gespenstische Atmosphäre mit mittelalterlichen Klängen und unbeschreiblichen Farben. Ingo Bracke arbeitet spartenübergreifend als (Innen-) Architekt, Ausstellungsgestalter; Bühnenbildner, Kurator sowohl Installations- und Konzeptkünstler. Er machte sich mit seinen Installationskunstwerken unter anderem in Singapur, Sydney, Eindhoven, Amsterdam und Schweden einen internationalen Namen. Komponist Matthias Lange, Leiter des Kulturamtes Cadolzburg, ist in Franken und weit darüber hinaus unter anderem als Komponist der sehr erfolgreichen Cadolzburger Mundart-Musicals bestens bekannt. Ingo Bracke zog bei seiner Lichtinstallation „Burgendämmerung“ thematisch einen großen Bogen vom Mittelalter über die Reformation in Franken bis hin zu den dunklen Zeiten der Burg im Nationalsozialismus. Matthias Lange beschrieb mit seinen Musikstücken die Geschichte der Burg vom Aufbau im Mittelalter bis hin zum Burgbrand am Ende des Zweiten Weltkrieges. Den Abschluss der Installation stellten der „reinigende Regen“ nach dem Brand und der Wiederaufbau der Burg dar. Sicher war den Akteuren bei der Vorbereitung nicht bewusst, dass sie der „reinigende Regen“ auch am Samstagabend gnadenlos begleiten würde. Dafür herrschten am Sonntagabend ideale Wetterbedingungen für die vielen interessierten Besucher an beiden Vorführungen. Auch wenn die Zuschauermeinungen weit auseinander gingen, waren die musikalisch untermalten, faszinierenden und abwechslungsreichen Farbenspiele und die projizierten Bilder und Zeichnungen, eine höchst außergewöhnliche Präsentation der Hohenzollernburg. (EB)

Soforthilfe für Waldbesitzer

(Zirndorf) „Wir sind sehr froh, dass auch durch unseren Vorstoß bei der Bayerischen Staatsregierung betroffene Waldbesitzer aus dem Landkreis Fürth nun Soforthilfe in Anspruch nehmen können“, so Landrat Matthias Dießl und Cadolzburgs Bürgermeister Bernd Obst. Beide hatten sich nach dem Sturm vom 18. August an den Bayerischen Ministerpräsidenten gewandt und um Hilfe für Geschädigte im Landkreis Fürth gebeten. Wie der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner mitteilt, hat der Bayerische Ministerrat in seiner Sitzung vom 19.09.2017 beschlossen, die Soforthilfe über die Landkreise Freyung-Grafenau und Passau für alle geschädigten Waldbesitzer zu öffnen. Dies bedeutet, dass auch Waldbesitzer aus dem Landkreis Fürth mit bis zu 6.000 € pro Hektar bei der Räumung ihrer Schadflächen durch den Freistaat Bayern unterstützt werden. Auch zinslose Kredite stehen als Überbrückungshilfen zur Verfügung. Außerdem soll es ausreichende Finanzmittel für die Wiederaufforstung geben. (LRA Fürth)

Zwei Wochenenden der Gegensätze

(Cadolzburg) Am letzten Augustwochenende wurde wieder zum traditionellen Rathausplatzfest eingeladen. Die Feuerwehr Cadolzburg empfing ihre ersten Gäste bereits am frühen Nachmittag zu Kaffee und Kuchen, unter Schatten spendenden Sonnenschirmen. Die dazu passende Musik wurde von den Burchgrom-Musikanten beigetragen.

In den Abendstunden füllte sich der Rathausplatz um den plätschernden Brunnen zunehmend. Schon bald waren alle Sitzplätze vergeben. Ob am Ausschank, an den Grills, in der Küche oder bei den Bedienungen- die Gastgeber vom Feuerwehr-Verein hatten alle Hände voll zu tun.Neben den vielen Stammgästen hatte es doch den einen oder anderen Besucher erstmals zum Rathausplatzfest gezogen. Bei einem kurzen Gespräch stellt sich dann schnell heraus, dass es sich dabei häufig um Besucher der Burg oder Gäste des Wohnmobilstellplatzes am Höhbuck handelte. Sie nutzten das besondere Ambiente unseres Festes als Ausklang ihres Ausflugs und blieben weitaus länger in Cadolzburg, als ursprünglich geplant. Die Band „anblaggd“ um Bandleader Thomas Stöhr trug am Abend wesentlich zur guten Stimmung bei. Mit echter Musik, ohne „Schnickschnack aus der Konserve“, begeisterten die Jungs das gesamte Publikum. Zu späterer Stunde öffnete dann die Sky-Bar ihre Pforten. Bei einem kühlen Getränk, netten Gesprächen und dem fantastischen Ausblick vom Rathausplatz, ließen die Gäste den Abend ausklingen.Eines der häufigsten Gesprächsthemen war an vielen Tischen der heftige Sturm vom vorangegangenen Wochenende. Als am Freitag den 18.08.17, gegen 18:30 Uhr, ein gewaltiges Unwetter eine Schneise der Verwüstung in unserer Markgemeinde hinterließ, wurden viele Bürgerinnen und Bürger von den enormen Auswirkungen überrascht.

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Die Cadolzburg leuchtet

Die Cadolzburg leuchtet – und dies bei jedem Wetter! Am Samstag und Sonntag, den 9. und 10. September 2017, wird der international renommierte Lichtkünstler Ingo Bracke zu den Klängen einer Komposition von Matthias Lange die Cadolzburg in ein ganz neues Licht tauchen. Die Bayerische Schlösserverwaltung lädt ein, sich verzaubern zu lassen und die Cadolzburg in neuem Glanz zu entdecken. Thematisch wird Ingo Bracke, der jüngst auch für zahlreiche Lichtevents rund um das Jahresthema „Reformation“ verantwortlich zeichnete, einen großen Bogen vom Mittelalter über die Reformation in Franken bis hin zur dunklen Zeit der Burg im Nationalsozialismus schlagen. Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt! Die Burg wird also auch bei Regen leuchten. Bei Starkregen wird es zusätzliche Indoorstationen geben. Karten sind noch in den Ticket-Shops der Nürnberger Nachrichten in ganz Mittelfranken und für alle Termin an der der Abendkasse erhältlich! Beginn der Veranstaltungen am 9. und 10. September jeweils um 20 Uhr und 22 Uhr. Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Eintritt: 10,- Euro. Alle Informationen zur Cadolzburg finden Sie unter www.burg-cadolzburg.de

Eine Burg im Festtagsgewand

Kurfürst Albrecht Achilles und die Landshuter Hochzeit zu Besuch auf der Cadolzburg

Die Röcke schwingen, die Schwerter klirren und die Musikinstrumente erklingen: Die Landshuter Hochzeit 1475 gastiert auf der Cadolzburg. Am Sonntag, den 24. September verwandeln Kurfürst Albrecht Achilles und seine Gemahlin Anna die Burg von 14 bis 17 Uhr in ein heiteres Fest.
 
Wie die Bayerische Schlösserverwaltung mitteilt, wird der Verein „Die Förderer“ e.V., der alle vier Jahre die Landshuter Hochzeit als Living-History-Veranstaltung organisiert, einen der wichtigsten Protagonisten schicken: den Kurfürsten Albrecht Achilles. Er spielte sowohl bei der Landshuter Hochzeit 1475 als Hofmeister und Redner als auch für die Cadolzburg eine wichtige Rolle: Sie war eine besonders wichtige Residenz des bis in die Mark Brandenburg herrschenden Fürsten. In seinem Gefolge befinden sich die „Landshuter Hofkapelle“ und die „Cantafollia“, die das Fest musikalisch untermalen. Junge Edelfräulein und Edelmänner in farbenfrohen Kostümen wiegen sich zur Musik. Angekündigt werden die fürstlichen Gäste von den „Brandenburger Trumetern“. Und auch für Nervenkitzel ist gesorgt: die Fechter aus der Gruppe der Ahlspießträger lassen in Showkämpfen die Fechtkunst des Mittelalters wieder auferstehen. Lebendiger denn je präsentiert sich somit die Burg, die es in sich hat!
 
Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten und für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Erwachsene zahlen 7,- Euro regulär / 6,- ermäßigt (inklusive Multimediaguide). Das Kombiticket Cadolzburg + Kaiserburg Nürnberg kostet 12,- Euro regulär / 10,- Euro ermäßigt. Das Kombiticket Cadolzburg + Historisches Museum Cadolzburg kostet 8,50 Euro regulär / 6,50 Euro ermäßigt. (Bay. Schlösserverwaltung)

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