Imkerverein mit neuer Vorstandschaft

(Cadolzburg) Der Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung waren rund 40 Mitglieder gefolgt. Die kommissarische Geschäftsführerin Inga Klingner begrüßte alle Anwesenden herzlich und ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Die zahlreichen Veranstaltungen und Vorträge sowie der monatliche Stammtisch wurden von Mitgliedern und Gästen zahlreich besucht. Neben einem Honigkurs mit Fachberater Gerhard Müller-Engler wurden praktische Schulungen am Lehrbienenstand mit Fachwart Thomas Wedel und ein Wachskurs mit Fachwart Konrad Müller angeboten. Insbesondere der Kurs „Faszinierende Bienenwelt“ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Cadolzburg sowie das Probeimkern am Lehrbienenstand sorgen für eine erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahlen: 93 Mitglieder, davon 68 aktive Imker, die 438 Bienenvölker halten. Rund ein Drittel der Mitglieder sind Frauen. Wichtigster Punk der Jahreshauptversammlung war die Neuwahl der Vorstandschaft. Einstimmig wurde Harry Block zum 1. Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin wird die bisherige Schriftführerin Inga Klingner. Als Kassierin wurde Alice Arz bestätigt, das Amt des Schriftführers übernimmt Thomas Wedel. Unterstützt wird der Vorstand von Konrad Müller, Susanne Simon, Margit Leisner, Oliver Kukuk und Christian Mohaupt als Beiräte. Auf der Vereins-Homepage www.imker-cadolzburg.de werden Termine und Veranstaltungen regelmäßig veröffentlicht. Zu unserem Imker-Stammtisch am ersten Dienstag im Monat im Gasthaus zur Friedenseiche, bei dem neben aktuellen Themen und kurzen Vorträgen auch Zeit zum Austausch untereinander bleibt, sind Interessierte jederzeit willkommen.

Wie werden wir alle in Zukunft satt?

(Cadolzburg) Prädikat sehr wertvoll – Steuerungsgruppe Fairtrade-Gemeinde Cadolzburg veranstaltete Kinoabend Nach dem interessanten Dokumentarfilm „More Than Honey“ folgte nun im Rahmen der Kinoreihe „Agenda 2030“ am Freitag den 23.Februar 2018 der nächste sehenswerte Film mit dem Titel „10 Milliarden wie werden wir alle satt?“ Im sehr gut besuchten Betriebshof der Gemeindewerke Cadolzburg fanden sich viele Interessierte bei freiem Eintritt zu diesem Thema ein. Der Inhalt regte sehr zum Nachdenken an: Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen angewachsen sein. Können wir einfach weitermachen wie bisher??? Der Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht weltweit nach Lösungen, ohne Anklage. Aber mit dem Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher. Auf der Reise um die Welt werden verschiedene Formen der Landwirtschaft thematisiert und unterschiedlichste Ansätze, wie Probleme gelöst werden könnten, vorgestellt. Im Anschluss an den Film stand Frau Gisela Volz, Mission Eine Welt Nürnberg für Fragen zur Verfügung. Dieser Möglichkeit folgten sehr viele, so dass bei einem Fair-Trade-Buffet der Abend langsam ausklang, mit dem Bewusstsein, auch beim eigenen Verbraucherverhalten etwas ändern zu können. Vielen Dank an Familie Schwarz für die optimale Vorbereitung des Kinoabends.

Empfang für die neuen Mitbürger

(Cadolzburg) Im Februar lud die Marktgemeinde Cadolzburg alle, im vergangenem Jahr zugezogenen Bürger, zu einem Empfang in die Haffnersgartenscheune ein. Ein Informationstreffen, dessen Anliegen es ist, die „Neuen“ mit ihrem gewählten Wohnort vertraut zu machen, Ansprechpartner kennen zulernen und über soziale, kulturelle und kirchliche Einrichtungen etwas zu erfahren. Das erleichtert den Anfang in einer fremden Umgebung sehr. Auch in diesem Jahr folgten viele Neubürger dieser Einladung. Erster Bürgermeister Bernd Obst begrüßte die Gäste, den 2. Bürgermeister Dr. Georg Krauß, der gleichzeitig Beauftragter für Musik ist und Matthias Lange, Leiter des Kulturamtes. Weiterhin Johanna Lippke vom Obst– und Gartenbauverein und Frau Laube vom Seniorenbeirat. Die Feuerwehr hatte Harald Krugmann und Matthias Strachota geschickt und den Handel- und Gewerbeverein vertrat Walter Schöner, der auch in diesem Jahr wieder ein Geschenk dabei hatte. Jede Familie bekam einen Gutschein , im Wert von 10 Euro, der in allen Geschäften des Ortes eingelöst werden kann. Die Sportvereine von Cadolzburg und Wachendorf wurden von Gerald Deindörfer und Claus Hergenröder vertreten und vom CaWeLa wurde Günter Schwarz begrüßt. Mehr Informationen hatte dann Bernd Obst in seiner Begrüßungsrede parat. Aktuell, so erfuhr man, hat die Marktgemeinde mit den 14 Ortsteilen aktuell 11.289 Einwohner. Ca. 400 Zuzüge gab es im vergangenen Jahr und es leben 400 Menschen mit Migrationshintergrund derzeit in unserer Gemeinde.

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Auszeichnung für eindrucksvolle Leistungen

(Cadolzburg) Am 23. Februar fand in der schön sanierten Schulturnhalle in Cadolzburg die offizielle Ehrung verdienter Sportler des Marktes Cadolzburg statt, die im Jahr 2017 eindrucksvolle und hervorragende Leistungen erreichten. Erster Bürgermeister Bernd Obst freute sich in seiner herzlichen Begrüßung sehr, dass wieder viele Sportler und Angehörige zu diesem besonderen Anlass gekommen waren. Neben den vielen zu ehrenden Sportlerinnen und Sportlern hieß er auch die anwesenden Vereinsvorsitzenden, Übungsleiter, Vereinsfunktionäre, Gemeinderatsmitglieder und alle Mitwirkenden, die dieser Veranstaltung eine besondere Note verliehen, herzlich willkommen. Ein großer Dank ging an Frau Eberlein für die zuverlässigen Vorbereitungsarbeiten, an den Sportpfleger Dr. Maley, der ihm assistierte und an den Kulturamtsleiter Herrn Lange, der für die Musikeinspielungen sorgte. Er dankte den Trainern, Gruppenleitern und Sportlern, die, sowohl als Einzelkämpfer als auch in ihren Mannschaften, tolle und beeindruckende Erfolge erzielen konnten. Auch bedankte er sich recht herzlich bei den Eltern, die ihren Kindern in ihrer Sportlerlaufbahn immer zur Seite stehen. Er wünschte allen Aktiven weiterhin großartige Erfolge. Geehrt wurden bei zwölf unterschiedlichen Sportarten unter anderem Sportler, die sich für höhere Klassen qualifizierten, Schul- und Jugendmeister, Kreis- und Bezirksmeister, Mittelfränkische Meister, Nordbayerische Meister, Bayerische Meister, Deutsche Meister und Weltmeister.

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Tagung des Bayerischen Städtetags

(Cadolzburg) Ende Februar war Bürgermeister Bernd Obst der Gastgeber der Bezirksversammlung des Bayerischen Städtetages, an welcher 30 Bürgermeister teilnahmen. Es galt zwei wichtige Themen zu besprechen.

Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder von 6 bis 10 Jahren

Bund und Länder formulieren einen Anspruch und die Kommunen sollen liefern. Der Bayerische Städtetag kritisiert immer wieder die Zuweisung von Aufgaben ohne ausreichende finanzielle Mittel. Der Bund will für Investitionen in Ganztags- und Betreuungsangebote zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen.  Da das Schulsystem Ländersache ist, sind die Kommunen auf Unterstützung derer angewiesen. Um eine gute pädagogische Ganztagsbetreuung zu schaffen, braucht es ein gutes Konzept. Bürgermeister Bernd Obst sieht unter anderem  große Probleme in der Personalbeschaffung.  In Bayern lag   im Schuljahr 2016/17 die Betreuungsquote bei 53,1 Prozent bei Kindern im Alter  zwischen 6 und 10 Jahren. In Cadolzburg betrug die Quote  ca. 64 %. Bis 2025 soll der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung geschaffen werden.  Laut Aussage des Städtetages werden sich die nachvollziehbaren Erwartungen der Eltern schwer erfüllen lassen.

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Die Sirene heult jetzt weniger

(Cadolzburg) Im Jahr 2017 heulte die Sirene auf dem Cadolzburger Rathaus weit mehr als 100 Mal. Alle Einsatzkräfte der Stützpunktwehr wurden dann über Funkmelder und eben die Sirene zum Einsatz gerufen. Oftmals waren die Einsätze nicht zeitkritisch, oder konnten mit geringem Personaleinsatz abgearbeitet werden. Umso mehr wunderten sich vorbeigehende Passanten, wenn nach dem Sirenenalarm nur ein Fahrzeug- und dann auch noch ohne Blaulicht- die Fahrzeughalle verlassen hatte. Nachdem das Innenministerium Mitte letzten Jahres die überarbeitete und für ganz Bayern gültige Bekanntmachung „Alarmierung im Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz“ veröffentlichte, wurde nun die Forderung des Innenministeriums, die Alarmierung auf Fahrzeuge und kleinere Organisationseinheiten bezogen auszulegen, umgesetzt. So kann die Integrierte Leitstelle künftig nur die Führungskräfte der Feuerwehr, eine Gruppe mit einem Löschfahrzeug, einzelne Sonderfahrzeuge, wie z.B. die Drehleiter, oder eben die komplette Feuerwehr alarmieren. Die Sirene ist künftig nur noch dann zu hören, wenn die Meldung einen größeren Kräfte- oder Materialeinsatz vermuten lässt. Nachts, zwischen 20 Uhr und 06 Uhr, heult die Sirene im Kernort bereits seit dem Jahr 1984 nicht mehr. In den Ortsteilen ändert sich hingegen nichts. Dort wird die Sirene zur Alarmierung der Feuerwehr auch weiterhin zur Tages- und Nachtzeit zu hören sein, damit im Notfall jedem Hilfesuchenden schnell geholfen werden kann. Das Signal zur Warnung der Bevölkerung bleibt von den Neuerungen ebenfalls unberührt. Der Heulton von einer Minute Dauer wird ausgelöst, um die Bevölkerung vor schwerwiegenden Gefahren zu warnen. Nähere Hinweise werden in solch einem Fall über Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen, oder über die kostenlose App „KATWARN“ verbreitet.

Kurzreise nach Frankreich

Einladung zur Kurzreise: 3 Tage in die Franche Comté - unbekanntes Paradies im Osten Frankreichs.

 1. Tag: Busfahrt bis Besançon, geführter Stadtrundgang, Besuch einer Käserei, Abendessen, Übernachtung/Frühstück im Hotel in Besançon. 2. Tag: Schifffahrt auf dem Doubs, Mittagessen auf dem Schiff, vorbei an Kalkfelsen und herrlicher Landschaft. Wasserfall Sout de Doubs. Aussichtspunkt Roche du Pretre, Abendessen, Übernachtung/Fühstück in Besançon. 3. Tag: Auf dem Heimweg Besuch der Stadt Belfort und Besichtigung der Kapelle Notre Dame de Rondchamp von Le Corbusier.  Reisepreis einschließlich Busfahrt, ein Imbiss, 2x Hotelübernachtung/Halbpension, Zimmer DU/WC, Schifffahrt, Mittagessen an Bord, Reiseleitung für Stadtbesuch Besançon und Belfort, Besuch beim Käser mit Kostprobe. Pro Person im DZ 365 €, im EZ 425 €. Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen. Anmeldung: Nußbeck,  Tel. 09103 8897 oder Eder ,  Tel. 09103 5144. (Für den Deutsch-Französischen Freundschaftskreis Kriemhilde Nußbeck.)

Wir bitten um Vorsicht und Rücksicht

Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz Cadolzburg hat einen „Krötenzählkreis“ initiiert, um herauszufinden, ob sich die Population wieder erholt hat. Deswegen sind morgens und abends Helferinnen und Helfer mit Warnwesten an der Straße zwischen Cadolzburg und Wachendorf im Kurvenbereich der Senke unterwegs; d. h. von Wachendorf herkommend kurz vor der Kreuzung Egersdorf/Steinbach. Wir bitte Sie, liebe Autofahrerinnen und Autofahrer um aufmerksames und rücksichtsvolles Verhalten. (BN Cad.)

Rote Karte für die Strabs

(Cadolzburg) Die Unterschriftenaktion zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung (Strabs) ist auch in Cadolzburg angelaufen. Die Parteilose Wählergemeinschaft (PWG) Cadolzburg, die Mitglied im Landesverband der Freien Wähler (FW) Bayerns ist, unterstützt diese Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren zur Abschaffung der Strabs. Aufgrund eines Dringlichkeitsantrages der Freien Wähler beschloss der Bayerische Landtag, die Kommunen darauf hinzuweisen , dass Bescheide aufgrund der Strabs bis zum Abschluß des Gesetzgebungsverfahrens nicht mehr erlassen werden sollen. Den Freien Wählern ist bei dem Gesetzgebungsverfahren wichtig, dass die Kommunen angemessene finanzielle Zuschüsse erhalten. Unterstützen Sie deshalb weiterhin die Unterschriftenaktion. (Dr. Georg Krauß)

Neue Brücke überquert Farrnbach

(Cadolzburg) Nach Fertigstellung der neuen Fuß- und Radwegbrücke im Cadolzburger Gewerbegebiet „Am Farrnbach“, wurde diese am 6. Februar vom 1. Bürgermeister Bernd Obst, 2. Bürgermeister Dr. Georg Krauß, Marktbaumeister Herbert Bloß und Betriebshofleiter Uwe Röhrich offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die zuständigen Herren erläuterten die Ursachen, die eine Erneuerung bereits schon nach 18 Jahren zur Folge hatte und freuten sich, dass die gut frequentierte Verbindungsbrücke in einer kurzen Bauzeit wieder der Allgemeinheit zur Verfügung steht. Die bisherige Holzbrücke war den Gegebenheiten vor Ort einfach nicht gewachsen. Der Gehölzbewuchs und der Schilfgürtel am Farrnbach, alles durchaus wünschenswerte Entwicklungen im Bachgrund, waren der Brücke aber alles andere als zuträglich. Dauerhafte Feuchte, Beschattung und damit keine Möglichkeit zum Abtrocknen, ließen die konstruktiven Teile der Brücke schneller altern als normal. Um diese Umweltfaktoren auszuschließen, hat der Gemeinderat einstimmig entschieden, eine Brückenkonstruktion aus Aluminium an diese Stelle zu setzen. Es wurde dabei eine sehr wirtschaftliche Konstruktion gewählt. Die Geländer fungieren auch als Fachwerkträger, welche die beiden je 25 Meter langen Brückenelemente tragen. Die neue Konstruktion überspannt den Farnbachgrund mit einer Gesamtlänge von 50 Metern. Es ist lt. Herrn Obst ein Brückenbauwerk mit der größten Spannweite welches es in Cadolzburg bisher gibt. Die Brücke wurde von der Fa. Glück an deren Firmensitz vorgefertigt und dann mit Hilfe eines Autokrans auf die neuen Brückenaufleger gehoben und fertigmontiert. Diese Brücke über den Farrnbachgrund stellte schon immer eine wichtige Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem Fürther Stadtwald und dem westlichen Landkreis dar. Schon deshalb war es unerlässlich diese Verbindung aufrechtzuerhalten und die Brücke zu erneuern. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich, einschließlich der Abrisskosten, auf 230.000,00 Euro. (EB)

Jugend wird mit Sporcherle mobil

(Cadolzburg) Am 7. Februar wurde der neue Jugendbus „Sporcherle“ vom Ersten Bürgermeister Bernd Obst am Cadolzburger Rathausplatz an Gemeindediakon Andreas Dünisch und den kommunalen Jugendpfleger Thomas Gassner offiziell mit der Schlüsselüberreichung übergeben. Herr Obst freute sich in seiner herzlichen Begrüßung aller Anwesenden, unter ihnen auch eine Abordnung der Sponsoren, Landrat Matthias Dießl, einige Bürgermeisterkollegen, Gemeinderatsmitglieder und Jugendliche, dass der „Grashüpfer“ wie er den auffällig grün lackierten Jugendbus bezeichnete, nun seiner Zweckbestimmung übergeben werden konnte. Er bedankte sich bei den Sponsoren und bei allen die dazu beitrugen, dass der Bus angeschafft werden konnte auf das Herzlichste. Auch Landrat Dießl, welcher der Steuerungsgruppe Leader vorsteht, die nach umfangreicher Beantragung auch einen beachtlichen Betrag dazusteuerte, fand lobende Worte und freute sich über das Engagement der Cadolzburger, die den Impuls dazu gaben, dass die Mobilität der Jugendlichen in Cadolzburg und Umgebung damit gefördert wird. Frau Sabrina Endres, die das weithin sichtbare Logo „Sporcherle“ gestaltet hatte, war begeistert, dass die Jugendlichen jetzt unabhängiger und mobiler sind viel mehr gemeinsam unternehmen können. Sowohl Jugendpfleger Gassner als auch die Kirchengemeinde in Person des Gemeindediakons Dünisch werden weiter mitverfolgen können, ob sich die positiven Erwartungen, die mit diesem Projekt verknüpft werden, auch bestätigen. Beide erklärten sich bereit, im jährlichen Wechsel die Verwaltung des Fahrzeuges einschließlich der Verleihmodalitäten zu übernehmen. Am Jugendbus-Projekt haben sich folgende Sponsoren beteiligt: AVL Distest, CaWeLa, Gemeindewerke, Kärwaburschen, Li Schriften, Lions Club, Prüfrex – Innovative Power Products, Schöner Autohaus. (Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge) Das Team des MCinfo wünscht allzeit gute Fahrt. (EB)

Protest gegen Kahlschlag

(Cadolzburg) Am Vormittag des 17. Februar protestierten viele Aktivisten vom Verein „Lebenswertes Cadolzburg“, Mitglieder vom „Bund Naturschutz“ und naturliebende Bürger aus verschienen Gemeinden in der Nähe des Bauernladen Lindenhof. Sie zeigten damit ihr Nicht-Einverständnis gegen die staatlich angeordnete Rodung des Waldes an der Staatsstraße zwischen Cadolzburg und Ammerndorf. Nach einer Begrüßung durch die Versammlungsleiterinnen Andrea Holzammer vom „Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg“ und Margareta Wittmann im Auftrag des Bund Naturschutzes, erläuterten die Damen den Grund dieser angemeldeten offenen Versammlung unter freiem Himmel. Dieser offizielle Abschied vom Wald, den sie als unsäglich traurig bezeichneten, soll ein Zeichen des Protestes und der Solidarität mit der Natur und den geschädigten Menschen setzen und zeigen, dass sie damit nicht einverstanden sind. Sie hoffen sehr, dass sich diese Aktion und ihr Wirken in der Zukunft im Umweltschutz bei Bauplanungen und Verkehrsangelegenheiten positiv niederschlägt. Gefahrlos für die Beteiligten und ohne den Verkehr zu behindern ging es danach querfeldein zum Rodungsgebiet. An Ort und Stelle wurde das Desaster in Augenschein genommen und über die Notwendigkeit dieser sinnlosen Naturvernichtung diskutiert. Mit Tüchern, die sie teils an den abgeholzten Baumresten befestigten und Transparenten brachten sie ihre Trauer aber auch ihren Unmut zum Ausdruck. (EB) 

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