Ein Vierteljahrhundert Vereinsvorstand

(Zautendorf-Vogtsreichenbach) Auf dieses stolze Jubiläum brachte es Günter Lang als 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereines der freiwilligen Feuerwehr Zautendorf-Vogtsreichenbach. Nun, nach einem Vierteljahrhundert gibt er das Amt in jüngere Hände an seinen Nachfolger Thomas Spitzer aus Zautendorf ab. Leicht fiel ihm das nicht, dass war seinem Rückblick an der Jahreshauptversammlung der Wehr unschwer zu entnehmen. In teilweise bewegten Worten ließ er seine Zeit als Vorsitzender Revue passieren und man konnte ihm anmerken mit wieviel Herzblut und Pflichtbewusstsein er sein Amt versah. Gern erinnere er sich an die Zeiten des 100jährigen Jubiläums im Jahr 2001, welches dank des großartigen Zusammenhaltes nicht nur in der Wehr, sondern der gesamten Bevölkerung der beiden kleinen Orte ein voller Erfolg wurde. Schon aus gelebter Tradition des Elternhauses sei er vor über 40 Jahren zur Feuerwehr gegangen und wenn man gebraucht wird, dann bringt man sich ein, auch und gerade als Vorsitzender. Er freute er sich, dass ihm nun mit Thomas Spitzer aus Zautendorf ein „erfahrender Feuerwehrler“ an die Spitze des gut 50 Mitglieder zählenden Vereins nachfolgte. Ihm zur Seite stehen mit Andreas Reichert als 2. Vor-sitzenden und der ebenfalls neu gewählten Schriftführerin Stefanie Wahl 2 Vertreter der jüngeren Generation. Zuvor hatte Lang einen Abriss des abgelaufenen Vereinsjahres gegeben. Vom traditionellen Tanz in den Mai über den Ausflug nach Rothenburg o. d. Tauber bis zum Grillfest reichte sein Jahresbericht; eine beachtliche „Veranstaltungsdichte“ für einen so kleinen Verein. 1. Kommandant Jürgen Hofmann wusste in seinem Jahresbericht gottlob von keinen größeren Einsätzen zu berichten, überwiegend wurde die Wehr zu Verkehrsabsicherungen und Ölspurbeseitigungen gerufen, daneben fanden 13 Übungen und 2 Schulungen statt.  1. Bürgermeister Bernd Obst sprach allen Aktiven seinen Dank für den geleisteten Dienst aus. Er betonte, die Tradition der kleinen Ortsteilwehren sei keinesfalls überholt, verfügen sie doch über die im Notfall oft entscheidende Orts- und Detailkenntnis um schnell und effizient helfen zu können, Kreisbrandmeister Erwin Kreß berichtete von den Bemühungen, den Digitalfunk weiter zu verbessern und Harald Krugmann von der Stützpunktwehr in Cadolzburg führte aus, dass die kleinen Ortsteilfeuerwehren unerlässlich seien, um die gemeinsame Schlagkraft der Feuerwehr am Ort zu erhöhen.Den Reigen der Grußworte beendete der neue Feuerwehrpfleger des Markt-gemeinderats Jürgen Müller, der allen Dienstleistenden ein stets offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr anbot. Das traditionelle fränkische Büffet, in bewährter Manier vom Wirt Richard Hofmann und seinem Team zubereitet, bildete den Abschluss der rundum harmonischen Jahreshauptversammlung. (Thomas Körber, Freiwillige Feuerwehr Zautendorf-Vogtsreichenbach)

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