Ein Vierteljahrhundert Vereinsvorstand

(Zautendorf-Vogtsreichenbach) Auf dieses stolze Jubiläum brachte es Günter Lang als 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereines der freiwilligen Feuerwehr Zautendorf-Vogtsreichenbach. Nun, nach einem Vierteljahrhundert gibt er das Amt in jüngere Hände an seinen Nachfolger Thomas Spitzer aus Zautendorf ab. Leicht fiel ihm das nicht, dass war seinem Rückblick an der Jahreshauptversammlung der Wehr unschwer zu entnehmen. In teilweise bewegten Worten ließ er seine Zeit als Vorsitzender Revue passieren und man konnte ihm anmerken mit wieviel Herzblut und Pflichtbewusstsein er sein Amt versah. Gern erinnere er sich an die Zeiten des 100jährigen Jubiläums im Jahr 2001, welches dank des großartigen Zusammenhaltes nicht nur in der Wehr, sondern der gesamten Bevölkerung der beiden kleinen Orte ein voller Erfolg wurde. Schon aus gelebter Tradition des Elternhauses sei er vor über 40 Jahren zur Feuerwehr gegangen und wenn man gebraucht wird, dann bringt man sich ein, auch und gerade als Vorsitzender. Er freute er sich, dass ihm nun mit Thomas Spitzer aus Zautendorf ein „erfahrender Feuerwehrler“ an die Spitze des gut 50 Mitglieder zählenden Vereins nachfolgte. Ihm zur Seite stehen mit Andreas Reichert als 2. Vor-sitzenden und der ebenfalls neu gewählten Schriftführerin Stefanie Wahl 2 Vertreter der jüngeren Generation. Zuvor hatte Lang einen Abriss des abgelaufenen Vereinsjahres gegeben. Vom traditionellen Tanz in den Mai über den Ausflug nach Rothenburg o. d. Tauber bis zum Grillfest reichte sein Jahresbericht; eine beachtliche „Veranstaltungsdichte“ für einen so kleinen Verein. 1. Kommandant Jürgen Hofmann wusste in seinem Jahresbericht gottlob von keinen größeren Einsätzen zu berichten, überwiegend wurde die Wehr zu Verkehrsabsicherungen und Ölspurbeseitigungen gerufen, daneben fanden 13 Übungen und 2 Schulungen statt.  1. Bürgermeister Bernd Obst sprach allen Aktiven seinen Dank für den geleisteten Dienst aus. Er betonte, die Tradition der kleinen Ortsteilwehren sei keinesfalls überholt, verfügen sie doch über die im Notfall oft entscheidende Orts- und Detailkenntnis um schnell und effizient helfen zu können, Kreisbrandmeister Erwin Kreß berichtete von den Bemühungen, den Digitalfunk weiter zu verbessern und Harald Krugmann von der Stützpunktwehr in Cadolzburg führte aus, dass die kleinen Ortsteilfeuerwehren unerlässlich seien, um die gemeinsame Schlagkraft der Feuerwehr am Ort zu erhöhen.Den Reigen der Grußworte beendete der neue Feuerwehrpfleger des Markt-gemeinderats Jürgen Müller, der allen Dienstleistenden ein stets offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr anbot. Das traditionelle fränkische Büffet, in bewährter Manier vom Wirt Richard Hofmann und seinem Team zubereitet, bildete den Abschluss der rundum harmonischen Jahreshauptversammlung. (Thomas Körber, Freiwillige Feuerwehr Zautendorf-Vogtsreichenbach)

Ausflug zur Luftrettungsstation

(Cadolzburg) Im Rahmen eines Bereitschaftsabends besuchte die BRK Bereitschaft Cadolzburg als kleines Highlight zum Jahresende die Luftrettungsstation der DRF am Flughafen Nürnberg. Hier sind der Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph 27“ sowie der Intensivtransporthubschrauber (ITH) „Christoph Nürnberg“ stationiert. DRF-Notfallsanitäter Dominic Fischer empfing die Ehrenamtlichen aus Cadolzburg an der Sicherheitsschleuse am GAT180 neben dem Tower. Nach ausführlichen Kontrollen durch das Sicherheitspersonal, ging es zur Besichtigung und Vorstellung des ITHs auf dem Vorfeld des Flughafens. Neben den technischen Details zum neuesten Hubschrauber der DRF Flotte, stand vor allem die umfangreiche, medizinische Ausrüstung im Fokus. Diese ist vor allem für das Haupteinsatzgebiet, die Intensivverlegungen von Patienten zwischen zwei Krankenhäusern, ausgelegt. Dafür steht das ITH-Team täglich 24 Stunden in zwei Schichten zur Verfügung. Im Anschluss wurde von Dominic Fischer der zweite Hubschrauber am Standort Nürnberg vorgestellt. Dieser fliegt unter dem Funkrufnamen „Christoph 27“ als Rettungshubschrauber täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Eine Besonderheit an dieser Maschine ist die elektrische Seilwinde für Rettungseinsätze in bergigen Regionen. Beispielhaft im Einsatzgebiet des RTH sei die fränkische Schweiz genannt. Erwähnenswert ist, dass dies der einzige Rettungshubschrauber mit Seilwinde für die gesamte Region Nordbayern ist. Im weiteren Verlauf der Besichtigung wurde immer deutlicher, dass die jeweilige Ausstattung der Hubschrauber entsprechend auf die unterschiedlichen Einsatzanforderungen ausgelegt ist. Während beim ITH der Focus auf das intensivmedizinische Equipment liegt, ist der RTH hauptsächlich für die Notfallversorgung von Patienten ausgestattet. Nach diesem interessanten Einblick wurden die Teilnehmer wieder durch die Sicherheitsschleuse „in Freiheit“ entlassen und traten den Rückweg nach Cadolzburg an. (BRK Bereitschaft Cadolzburg)

Ehrenamtliche wurden ausgezeichnet

(Stein) Der Landkreis Fürth hat zum vierten Mal im Rahmen eines Ehrenabends Bürgerinnen und Bürger für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Landrat Matthias Dießl überreichte im Schloss Faber-Castell an über 40 Personen die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold sowie die dazugehörigen Urkunden und ein kleines Präsent. Außerdem ehrte er den “Jungen Helden 2016” und den “Stillen Helden 2016”, die neben ihren Auszeichnungen auch jeweils einen Scheck von der Sparkasse Fürth in Höhe von 500 Euro erhielten. Das Geld dürfen sie für ihr ehrenamtliches Wirken einsetzen.

Mit einem Zitat des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog eröffnete der Landrat den Ehrenabend: „Unsere Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich tätige Menschen nicht nur ärmer und kälter, sondern sie wäre auch weniger funktionsfähig.“Ehrenamtliche Arbeit in all ihren Facetten und Tätigkeitsfeldern sei Ausdruck von Verantwortungsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, von Solidarität mit der Gemeinschaft. „Ehrenamt bedeutet, dass jemand etwas kostenlos tut, ohne Bezahlung, Vergütung, höchstens mit einer kleinen Aufwandsentschädigung einfach so – umsonst, nicht aber eben vergebens – eher unbezahlbar und äußerst wertvoll!“, so der Landrat.

1. Bürgermeister Bernd Obst gratulierte den Geehrten und überreichte im Namen des Marktes Cadolzburg ein kleines Präsent.  Die Ehrennadel in Silber erhielten: Ilse Augustin und Ana Luisa Pütz für ihren Einsatz seit Eröffnung des Weltladens 1985. Mit ihrem Engagement möchten sie dazu beitragen, dass Menschen in  der 3.Welt ihre Produkte zu einem fairen Preis verkaufen können, der ihren Lebensunterhalt sichert.

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Beweg was in Sporch!

Am 17.02.2017 lädt der Markt Cadolzburg ab 17 Uhr zum Jungbürgerempfang  in die Haffnersgartenscheune. Natürlich gibt es im Ort Spielplätze, ein Ferienprogramm, gemeindliche Jugendarbeit und ein Jugendzentrum (JUZ-HERZ). "Aber wir könnten schon noch ein bisschen mehr machen für Kinder und Jugendliche", so die Jugendbeauftragten. Um herauszufinden, wie die jungen Leute ihre Gemeinde erleben, wurden von  Bürgermeister Bernd Obst und  den Jugendbeauftragten Diana Eichhorn und Andreas Fingerhut unter dem Motto „BEWEG WAS IN SPORCH“ über 700 Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren persönlich zum Jungbürgerempfang eingeladen. Wie und wo verbringen die Jugendlichen ihre Freizeit, wo feiern sie, wo treffen sie sich und treiben Sport. Passt das Konzept des JUZ? Was geht ihnen beim Ferienprogramm ab? Gibt es ein Defizit beim öffentlichen Nahverkehr? Dies und vieles mehr soll zur Sprache kommen. Weil gerade die Altersgruppe bis 18 Jahre wenig Möglichkeiten hat, ihre Interessen in der Gemeinde einzubringen, bietet das Treffen auch eine Chance konkrete Projekte vorzuschlagen, die dann diskutiert und evtl. auch in den Gemeinderat getragen werden. Das Engagement der Jugendlichen soll keinesfalls im Sande verlaufen. Angesprochen sind übrigens auch junge Erwachsene im Alter bis 20 und auch jüngere Kids unter zwölf Jahren sind willkommen. Hier ist Deine Meinung gefragt. Du kannst loswerden, was Dich nervt, sagen, was Du Dir wünschst oder was Dir bei uns gefällt. Und Du kannst auch selbst mit dem Bürgermeister sprechen. Nutze diese Chance! Komm am Freitag  17.02.2017 ab 17 Uhr in die Haffnersgartenscheune und BEWEG WAS IN SPORCH!

Infoveranstaltung zum Burgerlebnismuseum

(Cadolzburg) Ende Januar konnte Bürgermeister Bernd Obst gemeinsam mit den Verantwortlichen für die Ausgestaltung des Burgerlebnismuseums, Frau Dr. Piereth und Herr Dr. Karnatz, Gäste aus örtlicher Gastronomie, Gewerbe, dem HGV und dem Marktgemeinderat  zur Infoveranstaltung über das Konzept, die Ausrichtung und die Angebote des Museums auf der Cadolzburg herzlich begrüßen.Das Team der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung  gewährte anhand einer umfangreichen Präsentation Einblicke in das Burgerlebnismuseum. So wird auf rund 1.500 qm Ausstellungsfläche die Cadolzburg unter dem Motto „HerrschaftsZeiten“ zum attraktiven und interaktiven Burgmuseum. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Spätmittelalter, als Glanzzeit der Burg. In der Ausstellung kann man über prachtvolle Gewänder sowie die audiovisuelle Animation der Fürsten staunen. Auch wird das Leben am Hof, der Hofstaat und Alttagsthemen wie Kochen, Schlafen, Rechtsverhältnisse, Politik, Kommunikation und Repräsentation im späten Mittelalter umfangreich beleuchtet.Weitere Themenbereiche werden sein der Krieg zu Zeiten der aufkommenden Feuerwaffen, Jagd, Tanz oder Turniere.Besonders hervorzuheben ist der multimediale Aspekt des Burgerlebnismuseums: so kann man im neuen Schloss mithilfe von Tablets Einblicke in die Räumlichkeiten vor der Zerstörung bekommen.Die Marketingmaßnahmen der Schlösser- und Seenverwaltung sind ebenso umfangreich. Das Burgerlebnismuseum wird in der Presse, dem Bayerischen Rundfunk überregional beworben. Auch wird die Cadolzburg im Hohenzollernradweg integriert und vom Regionalmanagement des Landkreises unterstützt, um nur einige zu nennen. Beginnend mit dem Eröffnungswochenende am 24. Juni 2017 werden bis Ende des Jahres verschiedene attraktive Veranstaltungen, Konzerte und als besondere Attraktion ein Lichtpräsentation stattfinden. Seien Sie gespannt! Es wird sich lohnen! Die Termine der jeweiligen Events werden zeitnah im MCinfo und auf Cadolzburg Online veröffentlicht. Abschließend betonte Bürgermeister Obst, dass hier bei der Belebung des Ortes und Bewirtung der zahlreichen Gäste die Initiative der örtlichen Gastronomie, auch aus den Aussenorten, gefragt ist. Auch bei der eventuellen Verköstigung der Gäste beim Eröffnungswochenende, die Walter Schöner mit der Bestuhlung, Getränke- und Essensstände am Marktplatz vorschlug, kann die Gastronomie eine große Rolle spielen. Für weitere Informationen melden Sie sich einfach am Rathaus in Cadolzburg oder beim Vorsitzenden des Handels- und Gewerbevereins, Walter Schöner.

Neues Verkehrsschild sorgt für Klarheit

(Wachendorf) Auf der Verbindungsstraße zwischen Wachendorf und Fürth kommt es immer wieder zu Konflikten zwischen Autofahrern und Radfahrern. Mit einem neuen Verkehrsschild erhofft sich der Landkreis Fürth eine Verbesserung der Situation, mittelfristig soll aber ein durchgängiger Radweg das Problem aus der Welt schaffen. Das neue Schild weist Autofahrer daraufhin, dass auch Radfahrer die Fahrbahn mitbenutzen dürfen - und die Benutzungspflicht des in Teilen vorhandenen Radweges aufgehoben ist. “Es ist das erste Mal, dass wir ein solches Schild im Landkreis aufstellen”, betonte Landrat Matthias Dießl bei einem Ortstermin. Von mehreren Seiten gab es Hinweise auf die schwierige Situation. Daher wurde die Stelle von der Verkehrsbehörde und dem Regionalmanagement begutachtet. “Die ideale Lösung wäre natürlich ein durchgehender Radweg an dieser Stelle. Weil es eine Lücke gibt, wechseln viele Radfahrer direkt auf die Straße, ohne dann später wieder den Radweg zu benutzen”, erläuterte der Landrat. Radfahrer würden deshalb von Autofahrern immer wieder angehupt oder angepöbelt, auch komme es zu Abstandsverletzungen. “Wir wurden als fahrradfreundlicher Landkreis ausgezeichnet und es ist uns deshalb wichtig, dass das Problem vor Ort gelöst wird”, betonte Matthias Dießl. Der Landkreis Fürth war deshalb auch aktiv, um einen Lückenschluss für den vorhandenen Radweg zu erzielen. “Gemeinsam mit dem Markt Cadolzburg und der Stadt Fürth arbeiten wir daran, diesen Zustand zu verändern”, sagte der Landrat dazu. Allerdings könne der Landkreis nicht selber tätig werden, da die Straße in der Baulast der Marktgemeinde Cadolzburg sowie der Stadt Fürth liege. Die Stadt Fürth teilte mit, dass der Weg nicht vor 2020 gebaut werden könne. “Daher wird es noch geraume Zeit dauern, bis die „Lücke“ im Netz geschlossen ist”, bedauerte der Landrat. Immerhin sei aber ein erster Lösungsansatz gefunden worden.

Neujahrswünsche mit Kartoffelsuppe

(Cadolzburg)Ein „Suppenkasper“, der seine Suppe nicht essen will, wurde beim traditionellen Neujahrsempfang des Marktes Cadolzburg nicht gesichtet. Im Gegenteil! Die zahlreichen Besucher waren ja nur gekommen, um die berühmte Kartoffelsuppe, die es nur einmal im Jahr gibt, zu genießen. Aber nicht nur deshalb! Schließlich wollte man auch die gemütliche Atmosphäre, viele besinnliche Worte und die flotte fränkische Musik der „Burchrgrom Musikanten“ auf sich wirken lassen. Seit Jahren hat es sich herumgesprochen, welche Genüsse für den Gaumen und die Ohren bei dieser Veranstaltung zu erwarten sind und so kamen auch heuer wieder viele Gäste aus Ammerndorf, Roßtal und Langenzenn an die festlich gedeckten Tische in der Aula der Mittelschule. Erfreut konnte 1. Bürgermeister Bernd Obst unter allen Besuchern auch Landrat Matthias Dießl, MdL Hans Herold, den 2. Bürgermeister Dr, Georg Krauß, Gemeinderäte und drei Ehrenvorsitzende des Heimatvereins begrüßen: Klaus Pierer, Rosi Kollrodt und Helmut Krämer, der wie alle Jahre zuvor, Küchenchef am Suppenbuffet war und aufpasste, dass die Verteilung klappte. In seiner Rede blickte Bernd Obst positiv auf das vergangene Jahr zurück und stellte die Planungen der Gemeinde für die nächste Zeit vor. Modernisierung der Infrastruktur, Förderung von Kindern und Familien sowie das Großprojekt KiTa in Wachendorf. Am 23.Juni 2017 soll die Burgeröffnung stattfinden und im Februar wird auch das Heimatmuseum seine Pforten öffnen. Nachdem im kommenden Jahr in Deutschland wichtige Wahlen anstehen, appellierte Bernd Obst an die Zuhörer, sich so weit es geht daran zu beteiligen, die Demokratie zu verteidigen und sich zu engagieren. Denn sie ist die Basis unseres Lebens und garantiert alles, was wir schätzen und nur in unserer Demokratie können wir unsere Art zu leben erhalten. Seinen guten Wünschen für das kommende Jahr schloss sich in alter Tradition Martha Ross mit Gedichten und Gesang an. Und natürlich durfte das Cadolzburg-Lied nicht fehlen!

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Radeln für Cadolzburg

(Cadolzburg) Preise und Anerkennung gab es am Adventsmarkt für drei Cadolzburger Teilnehmer des „Stadtradeln“-Teams „Wir radeln für Cadolzburg“ der Bürgerinitiative Umgehung umgehen: Monika Mehringer, Armin Langer und Peter Dürschinger freuten sich über Einkaufsgutscheine des Handels- und Gewerbevereins Cadolzburgs. Per Losverfahren waren die Preisträger vom Trägerverein der BI, dem Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg, ermittelt worden. Nils Ortlieb, Radkapitän des 35-köpfigen Radler-Teams, freute sich, dass die BI-Radler auf Anhieb 8179km erreichten und so maßgeblich zum Gesamt-Cadolzburger Ergebnis von 11500 km beitragen konnten. Die Preisträger sind zuversichtlich, dass alle Cadolzburger Stadtradler 2017 gemeinsam die 12.000km – Marke knacken werden und nebenbei einige Mitbürger mehr „auf das Rad“ kommen. Weitergehende Aktionen zur Veränderung der Cadolzburger Verkehrsstruktur verfolgt die vereinsinterne Mobilitätswerkstatt der Bürgerinitiative. Unter anderem wird weiter für ein Tempomessgerät für die Ortsdurchfahrt gesammelt, um die Rücksichtnahme auf und damit Sicherheit für Anwohner, Fußgänger und Radler zu erhöhen. Spenden sind weiterhin willkommen: Spendenkonto: Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg – Trägerverein der Bürgerinitiative Umgehung umgehen, Bankverbindung: BIC: BYLADEM1SFU (Sparkasse Fürth), IBAN: DE14 7625 0000 0040 6902 24, Kennwort: Tempo.

Eiskalte Geldgeschäfte

(Wachendorf) Schon eine Tradition: das Geldbeutelwaschen am Wachendorfer Dorfbrunnen. Völlig unglaubwürdige Statistiken belegen, dass die Millionärsdichte im Cadolzburger Ortsteil Wachendorf in den letzten 13 Jahren sprunghaft angestiegen ist. Die gewöhnlich gut unterrichteten Kreise machen das jährliche Geldbeutelwaschen am frostigen Finanzplatz an der Alten Fürther Straße dafür verantwortlich. Deshalb haben sich auch heuer wieder viele Wachendorfer mit gezücktem Portemonnaie und sogar mit Geldkassetten an den berühmten und leider auch einzigen Dreh- und Angelpunkt der Wachendorfer Finanzwelt begeben. Pedro Schramm, Vorsitzender des örtlichen Kirchweihvereins, freute sich, dass auch Bürgermeister Obst und der Gemeindekämmerer Kreß wieder kamen und diese „eiskalten Geldgeschäfte“ mitmachten. In den Grußworten von Bernd Obst und Pedro Schramm wurde auf die geschichtliche Bedeutung des Dorfplatzes hingewiesen als ehemaliges „Kommunikationszentrum“ von Wachendorf. Ein Ort der Gemeinschaft erzeugte, die gerade in einer Welt sehr wichtig ist, in der vereinzelte Terroristen versuchen Angst und Unfrieden mit Anschlägen zu säen. Gerade im kommenden Jahr muss unsere Demokratie beweisen, wie stark sie ist und wie sie sich mit rechtsstaatlichen Mitteln gegen ihre Feinde und gegen Rechts- und Linkspopulisten wehrt. Nach diesen ernsten Worten stießen Alle miteinander an und wünschten sich ein Gutes Neues Jahr 2017.

Es bewegt sich was in Cadolzburg

(Cadolzburg) Am 17.Februar 2017 wird in der Cadolzburger Haffnersgartenscheune eine Jungbürgerversammlung stattfinden. Eingeladen sind junge Menschen zwischen 12 und 20 Jahren, um gemeinsam über Vorschläge und Möglichkeiten zu sprechen, wie man „Bewegung in Sporch“ bringen kann. Die Initiative geht vom Kreisjugendring Fürth aus und es engagieren sich die Jugendbeauftragten des Marktes Cadolzburg, die Marktgemeinderäte Fr. Eichhorn und Hr. Fingerhut sowie der Leiter des Jugendzentrums Herz, Hr.Gassner. Da Reklame wichtig ist, gab es vorab einen Wettbewerb unter den 9.Klassen der Mittelschule Cadolzburg, wer das beste Plakat für diese Veranstaltung entwerfen würde. Sieger waren 4 Schüler der Klasse 9M: Luna Campolini, Jan Ruf, Michelle Barkusky und Justin Petri. Sie erhielten vom Ersten Bürgermeister Bernd Obst einen Kinogutschein als Belohnung. Bei der geplanten Jungbürgerversammlung im Februar, die auch in anderen Orten schon durchgeführt wurde, geht es um Projekte, wie sich Jugendliche aktiv an der Gestaltung des Gemeindelebens beteiligen und ihre Sorgen, Ideen und Anliegen zu Gehör bringen können. Es wäre zu hoffen, das viele junge Leute das Angebot annehmen und die Versammlung besuchen würden! (UE)

Stammzellenspender dringend gesucht

Der 17-jährige Tom aus Obermichelbach hat Blutkrebs. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am Samstag, den 28.01.2017, von 12 bis 17 Uhr in der Sporthalle des SV Seukendorf e. V. als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Anfang 2016 erhielt Tom bereits die schockierende Diagnose Blutkrebs. Viele Monate kämpfte er gegen den Krebs und musste sich in dieser Zeit einer anstrengenden Chemotherapie unterziehen. Während der anschließenden Erhaltungstherapie konnte Tom wieder einen ganz normalen Alltag mit seiner Familie erleben, die Schule besuchen, sich mit Freunden treffen und sogar einige Male in sein geliebtes American-Football-Training bei den Nürnberg Rams gehen.
Doch im Dezember brach erneut eine Welt für den sonst so fröhlichen jungen Mann zusammen: Der Krebs ist zurück und Tom kann nur überleben, wenn es – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Um Tom und allen anderen Patienten zu helfen haben sich die Freiwillige Feuerwehr Seukendorf und die Schulfamilie der Real- und Mittelschule Langenzenn zusammengetan.

Ein Einblick in die renovierten Räume

(Cadolzburg) Im Dezember übergab Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder die ersten, weitgehend fertiggestellten Räumlichkeiten der Cadolzburg an die Museumsabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung zum musealen Ausbau. Die Burg war an diesem Tage wieder mit Leben gefüllt. Viele Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und der Bayerischen Schlösserverwaltung fanden sich, neben unzähligen Berichterstattern, zu diesem Treffen ein. In seiner Begrüßung  freute sich Dr. Markus Söder, der direkt aus München angereist kam, dass der Ausbau der Cadolzburg so zügig fortgeschritten ist, da sie ihm sehr am Herzen liegt. Er informierte ausführlich über das Konzept und den weiteren Fahrplan für das neue Burgerlebnismuseum. Dabei führte er aus, dass der Freistaat Bayern in der Zwischenzeit rund 35,5 Millionen Euro in die Cadolzburg investiert hat. Die Ausstellungs- und Veranstaltungsräume im 2. und 3. Obergeschoss sind weitgehend fertiggestellt. Seit Juni 2014 läuft bereits der abschließende Ausbau des Alten Schlosses zum Burgerlebnismuseum, welcher mit rund 6,5 Millionen Euro Kosten zu Buche schlägt. Die technischen Installationen konnten abgeschlossen werden. Ab jetzt erfolgt die Einrichtung des Museums parallel zum Baubetrieb, teilte Dr. Söder mit. Als nächster Schritt der Bauarbeiten stehen in der kommenden Woche die Museumseinbauten mit den Trockenbauarbeiten für den Ausstellungsaufbau in Räumen des 3. Obergeschosses an. Ab Februar 2017 beginnen die Ausstellungsschreiner ihre Arbeit. Im März startet das Objekt Bestückung. Ab April finden die Schulungen der Burgführer statt und im Mai wird die Vorburg-App freigeschaltet. Weitere interessante Informationen unter anderem über die neuesten, technischen Innovationen, interaktive Angebote zum Mitmachen und einer Virtual-Reality-Experience rund um das Thema „Turnier im späten Mittelalter“ folgten. Herr Söder bedankte sich recht herzlich bei allen, die sich von Anfang an für den Wiederaufbau der Cadolzburg sehr engagierten. Die ersten Exponate, eine ins Auge stechende Nachbildung, der, aus vergoldendem Edelstahl bestehender Rüstung und eines rot-weißen Prunkmantels des Fürsten Albrecht Achilles, die Herr Dr. Söder vorstellte, ließ sich der Freistaat Bayern stolze 14.000,00 Euro kosten. In ihren kurzen Ausführungen und Grußworten freute und bedankte sich Landrat Matthias Dießl, Landtagsabgeordneter Hans Herold und Erster Bürgermeister Bernd Obst sehr, dass in naher Zukunft die wunderschöne Cadolzburg optimal genutzt werden kann und die besonderen Erlebnisse der breiten Öffentlichkeit in voller Pracht präsentiert werden können. Der Markt Cadolzburg und damit auch der Landkreis Fürth wird dadurch mit großer Sicherheit ein Anziehungspunkt für Besucher aus Fern und Nah sein. Nach einer kleinen Filmvorführung wurde das informative Treffen mit einem interessanten Rundgang beendet. Unter dem Motto: „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“, können die Besucher ab dem 23. Juni 2017, nach einer feierlichen Eröffnung, auf rund 1.500 qm Ausstellungsfläche eine Zeitreise ins Mittelalter, durch fühlen, schmecken, hören und riechen erleben. Lassen Sie sich überraschen! (EB)

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