Ehrungen beim Arbeiterverein

(Cadolzburg) Traditionell fand am ersten Sonntag im Februar die Jahreshauptversammlung des Arbeiter-Unterstützungsvereins 1885 Cadolzburg statt. Von den über 240 Mitgliedern folgten etliche an diesem Nachmittag der Einladung durch die Vorstandschaft. Musikalisch wurde die Versammlung wieder stimmungsvoll durch die Vereinskapelle umrahmt, der verstorbenen Mitglieder wurde noch einmal ehrend gedacht und einige Ehrungen wurden vorgenommen. So wurden für die langjährige Treue zum Verein geehrt: Martin Haas und Werner Lang für 25 Jahre. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit:  Kurt Eder, Günther Eigel, Günther Gabsteiger, Werner Kocher, Lothar Krauß und Günter Krugmann. 50 Jahre Treue zum Arbeiterverein: Richard Hacker und Christian Leisner. Für die äußerst seltene Mitgliedschaft von 60 und 70 Jahren Mitgliedschaft wurden geehrt: Hermann Keim und Georg Schaller (beide 60 J.) und  Hermann Loos sowie Herbert Tust (beide 70 J. ) Die gesamte Vorstandschaft bedankt sich herzlich bei den Geehrten für Ihre lange Vereinsmitgliedschaft. Hinweis nur für Mitglieder: Der Arbeiterverein plant zum 17. oder 18. August eine Fahrt auf das „Gäubodenfest“ nach Straubing. Bei Interesse bitte bis Ende März beim 1. Vorstand Thomas Eckert unter Tel. 09103-8182 melden.

Bürgerbus soll Mobilität verbessern

(Cadolzburg) Am Samstag, den 27. Januar wurde im Vorraum des Edeka Marktes Cadolzburg das Projekt Bürgerbus, welches vom Seniorenbeirat Cadolzburg erneut in Angriff genommen wurde, der Bevölkerung vorgestellt.  Auch wenn die Bürger-Reaktion bei einer Umfrage durch die Gemeinde vor einigen Jahren zur Anschaffung eines Bürgerbusses negativ ausfiel, wurde das Projekt „Bürgerbus“ vom Seniorenbeirat Cadolzburg nochmals neu in Angriff genommen. Bereits bei der Vorstellung dieser Projektidee in einer öffentlichen Gemeinderatsitzung Ende letzten Jahres fand ihre Idee eine durchwegs positive Zustimmung in allen Fraktionen. Da die Anschaffung, der Preis liegt bei ca. 35.000 Euro, jedoch nicht durch den Markt übernommen wird, soll dies durch Spendenaktionen gestemmt werden. Dass der Seniorenbeirat damit gar nicht so schlecht liegt, sah man bereits daran, dass etliche spendenfreudige Bürger die aufgestellte Spendenbox mit großen und kleinen Scheinen füllten und viele, trotz ihres samstägigen Einkaufstresses, gerne zu einem erläuternden Gespräch bereit waren. Das Ziel des Seniorenbeirates ist, dass mit dem Bus alle Bürger, auch in den Außenorten, mobiler werden und der Individualverkehr dadurch etwas entlastet wird. Gegen eine Spende kann der Bürgerbus von Jung und Alt genutzt werden. Die voraussichtlichen Fahrzeiten sind Mo bis Fr vormittags und nachmittags. Vorbestellmöglichkeiten werden dabei eingeplant. Bei einem Kurzinterview war Frau Karin Laube fest davon überzeugt, dass bereits dieses Jahr der Anschaffungspreis durch verschiedene Spendenaktionen erreicht werden kann. (EB)

Wie werden wir alle in Zukunft satt?

Im Rahmen der Kinoreihe „Agenda 2030“ Fairtrade-Landkreis Fürth in Kooperation mit der Steuerungsgruppe Fairtrade-Gemeinde Cadolzburg zeigen wir am Freitag, den 23. Februar 2018 um 19 Uhr, im Betriebshof Gemeindewerke Cadolzburg, Egersdorfer Str. 64, den Dokumentarfilm „10 Milliarden – Wie werden wir alle satt ?“ Kurzinhalt: Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter ValentinThurn sucht weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundregeln der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus gegnerischen Lagern, der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken. Ohne Anklage, aber mit Gespür für Verantwortung und Handlungsbedarf macht der Film klar, dass es nicht weitergehen kann wie bisher. Auf der Reise um die Welt werden verschiedene Formen der Landwirtschaft thematisiert und unterschiedlichste Ansätze, wie die Probleme gelöst werden könnten, vorgestellt. Danach steht Frau Gisela Volz, Mission Eine Welt Nürnberg für Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei.

Bauschnittkurs beim OGV Deberndorf

Liebe Mitglieder, liebe Gartenfreunde, wie jedes Jahr führt auch in diesem  Jahr der OGV Deberndorf e.V. wieder einen Baumschnittkurs  durch. Hierzu laden wir Sie alle herzlich  ein, Gäste /Gartenfreunde sind uns ebenfalls willkommen. Der Baumschnittkurs findet  parallel der Kreisstraße nach Zautendorf statt. Leitung: Herr Dipl.-Ing. (FH) Kreisfachberater Lars Frenzke

Wann? Samstag, den 10. März 2018 ab 09.00 Uhr

Danach  laden  wir die Teilnehmer zu Kaffee und  Kuchen im Lehrgarten  ein. Wir bitten  um zahlreiches  Erscheinen  unserer Baumpfleger. Wir würden  uns  freuen  Sie  auf  dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Anmeldungen bitte  an: OGV Deberndorf, 1. Vorsitzender Georg  Schönleben, Schlossweg 27, 90556 Cadolzburg, Tel. 09103/2635, Fax: 09103/719418, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kinder können Münzen prägen

Kommt in die Cadolzburger Münzwerkstatt! Offene Ferienwerkstatt zur Sonderausstellung auf der Cadolzburg am 14. Februar und 28. März

Die aktuelle Sonderausstellung (noch bis 15. April) in der Cadolzburg dreht sich um das Thema Geld. Unter dem Motto „Silber, Gold, Zollerngeld“ sind Schätze aus der Sammlung Roland Grüber (Großhabersdorf) zu erleben. Darunter silberne Pfennige, Schillinge und Taler sowie echte und falsche Goldgulden aus dem Mittelalter. Die Hohenzollern, die im Spätmittelalter auf der Cadolzburg gelebt haben, hatten das Recht, Münzen zu prägen. In der Ausstellung ist  zu erfahren, wie Münzen früher hergestellt wurden und was sie damals wert waren und heute sind.

Unter Anleitung der Museumspädagogen Monika Dreykorn und Maximilian Keck können sich Kinder am 14. Februar und 28. März jeweils ab 14.00 Uhr auf Forscherreise begeben und als „Münzmeister“ aktiv werden. Nach Lösung eines Münzrätsels können Kinder eigene Münzen prägen, die sie mit nach Hause nehmen dürfen.

Der Besuch der Ausstellung und in der offenen Ferienwerkstatt ist im Museumseintritt enthalten. Kinder bis 18 Jahre haben freien Eintritt.

Informationen unter: 09103-70086-22.

Alles eine Frage des Geldes…

Die neue Sonderausstellung „Silber, Gold, Zollerngeld“ ist eröffnet!  Zu sehen sind bis 15. April 2018 Münzen der prägenden Hohenzollernfürsten aus der Sammlung Roland Grüber (Großhabersdorf/Wilhermsdorf). Bereits im vergangenen Herbst konnte in der neuen Dauerausstellung „HerrschaftsZeiten!“ in der Cadolzburg eine erste Wechselausstellung mit hochwertigen Graphiken des Dürerumfeldes aus der Graphischen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg gezeigt werden. Jetzt ist es wieder gelungen, mit einem Sammlungsbestand aus der Region einen spannenden Akzent zu setzen und so erneut zu einem Besuch der Cadolzburg zu verlocken: Dieses Mal geht es um’s Geld – in historischer Dimension. 

Die Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause der Zollern waren stolz, seit dem 14. Jahrhundert über das Recht zu verfügen, Münzen zu prägen – in Cadolzburg, Langenzenn und Neustadt, bald auch in Schwabach als Münzprägestätten. Wie sah das Geld aus, mit dem im späten Mittelalter unter den Hohenzollern bezahlt wurde? Welche Münzarten waren gängig und besonders viel wert? Konnte man eigentlich mit bloßem Auge Falschgeld erkennen? Diese und andere Fragen beantwortet die erste Cadolzburger Sonderausstellung des Jahres. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte, teils höchst seltene Originalmünzen: Es gibt silberne Pfennige, Schillinge und Taler sowie echte und falsche Goldgulden des 14. bis 16. Jahrhunderts aus der Sammlung Grüber (Großhabersdorf) zu bewundern.

Die Sonderausstellung ist ab sofort während der Öffnungszeiten des Museums im Wechselausstellungsraum der Cadolzburg (Erdgeschoss) zu sehen und im Eintrittspreis enthalten.  Zudem gibt es ein Begleitprogramm: Am 4. Februar und 4. März steht der Sammler Roland Grüber zur Begutachtung von Münzen zur Verfügung (Erkersaal, 14 bis 15 Uhr), die die Besucher aus ihrer eigenen Sammlung mitbringen. Für Kinder gibt es am 14. Februar und 28. März jeweils von 14 bis 16 Uhr die Gelegenheit, unter Anleitung der Museumspädagogen Maximilian Keck und Monika Dreykorn, selbst als „Münzmeister“ prägend tätig zu werden (Bay. Schlösserverwaltung)

Auszeichnung für tolles Engagement

(Stein) Es sind viele Beispiele für tolles bürgerschaftliches Engagement: Landrat Matthias Dießl hat im feierlichen Rahmen langjährige Ehrenamtler aus dem Landkreis Fürth ausgezeichnet. 50 Personen erhielten im Schloss Stein die Ehrennadeln in Bronze, Silber und Gold. Außerdem wurden zwei Helden des Landkreises geehrt. „Es ist bei uns guter Brauch, einmal im Jahr Menschen aus unserer Mitte auszuzeichnen, die sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl engagieren”, betonte der Landrat in seiner Festansprache. Er erläuterte, weshalb es diese Veranstaltung gibt: „Die Menschen, die sich für andere und für allgemeine Ziele einsetzen, verdienen es, dass ihr Wirken, dass ihre Leistungen gewürdigt und anerkannt werden. Denn ohne sie wäre das Leben im Landkreis Fürth kälter und ärmer.” Er dankte den ehrenamtlich Engagierten „für Ihr großartiges Wirken persönlich, wie auch im Namen des gesamten Kreistages sehr herzlich.”

Matthias Dießl hat festgestellt, dass viele Ehrenamtlicher kein großes Aufhebens um ihre Engagement machen - nach dem Motto: „Ich mache doch nichts Besonderes“. Ehrenamtliche wirkten oft im Stillen. Gerade aus diesem Grund sei der Ehrenamtsabend wichtig, um die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit gebührend zu Würdigen.

Der Landrat zitierte zum Abschluss seiner Rede den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog, der 1996 in einem Interview mit der ARD drei Gründe nannte, weshalb Ehrenamt so wichtig ist. Zitat: “Erstens: Das, was die Ehrenamtlichen in unserem Lande leisten, das kann kein Staat bezahlen. Aber es ist noch etwas anderes. Es geht zweitens auch darum, dass die Ehrenamtlichen nahe an den Problemen dran sind, gleichgültig, ob in der sozialen Arbeit, im Sport, in den Kirchen und in anderen Verbänden. Sie sind näher an den Problemen und können mit ihrer Kreativität Probleme lösen, oftmals viel besser als irgendeine staatliche Behörde. Und das Dritte ist: Es ist immer auch eine menschliche Beziehung durch die ehrenamtliche Arbeit dabei.”

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Geldbeutelwaschen am Dorfbrunnen

(Wachendorf) Bereits zum 13. Mal begrüßte der Kirchweihverein Wachendorf das neue Jahr mit dem traditionellen Geldbeutelwaschen am Dorfbrunnen. Am Samstag, den 13. Januar trafen sich zahlreiche Wachendorferinnen und Wachendorfer sowie einige Mitglieder des Cadolzburger Gemeinderates, um sich bei einem Gläschen Sekt oder Glühwein ein gutes neues Jahr zu wünschen. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorstand Alfred Tatzel, nutzte auch Bürgermeister Bernd Obst die Gelegenheit den Bürgerinnen und Bürgern ebenfalls ein gutes, gesundes und vor allem zufriedenes Jahr 2018 zu wünschen. Nach altbekanntem Brauch wusch auch Obst sinnbildlich die Altlasten aus der Gemeindekasse, um Platz für neue Reichtümer zu schaffen. Viele der Versammelten taten es ihm gleich und zogen ihre Geldbeutel durch das kalte Wasser des Dorfbrunnens, in der Hoffnung dass sich dieser im neuen Jahr wieder gut füllen werde. Die Tradition des Geldbeutelwaschens reicht weit zurück, in Zeiten in denen man seinem Dienstherren zeigen wollte, dass der Geldbeutel tatsächlich leer war und man mehr Lohn brauchte. Ein schöner Brauch, der jedes Jahr Anfang Januar eine schöne Gelegenheit bietet, in geselliger Runde gute Wünsche für das neue Jahr auszutauschen. Mögen die Wünsche in Erfüllung gehen und das Jahr 2018 in vielerlei Hinsicht für Zufriedenheit sorgen. (RW)

Neujahrsempfang mit leckerer Suppe

(Cadolzburg) Auch nach 35 Jahren war die berühmte Kartoffelsuppe wieder der „große Renner“ beim Neujahrsempfang des Heimatvereins Cadolzburg. Und so kamen auch in diesem Jahr wieder viele Besucher aus nah und fern. In der vollbesetzten Mittelschulaula konnte Erster Bürgermeister Bernd Obst neben allen Gästen auch Landrat Matthias Dießl, MdL Hans Herold, Gemeinderäte und Ehrenmitglieder des Heimatvereins begrüßen. In seiner Rede blickte er auf kommunale Erfolge, aber auch auf bundes- und weltpolitisches Geschehen zurück. So wurde im vergangenen Jahr die Burg mit dem Erlebnismuseum fertiggestellt, die schon eine sehr beachtliche Besucherzahl verzeichnen kann. Sehr erfreulich ist ebenfalls die Lage des Marktes, der ohne Neuverschuldung gut aufgestellt in die Zukunft blicken kann. Neue Projekte sind für Cadolzburg die Kita in Wachendorf mit einer Kostenhöhe von ca. sieben Millionen Euro und die Sanierung der Mittelschule. Die Mobilität soll in diesem Jahr ein wichtiger Punkt sein. Dabei gelte es ,die Interessen aller Verkehrsteilnehmer und Anwohner zu einer befriedigendem Lösung zu bringen. Abschließend bedankte sich Bernd Obst bei allen ehrenamtlichen Helfern, die immer und überall ihr Bestes für Cadolzburg geben und bei denen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung beteiligt waren. Allen voran Max Krauß, 2. Vorsitzender des Heimatvereins, mit „seinen“ Kärwaburschen- und madli, die vom Gemüseschnippeln, Tischdecken, Suppenausteilen bis hin zum Servieren der Getränke alles prima gemeistert hatten.

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Jugendschöffen gesucht

Der Landkreis Fürth sucht für die Sitzungsperiode 2019 – 2023 Personen, die daran interessiert sind, das verantwortungsvolle Jugendschöffenamt zu übernehmen.

Die Aufgabe eines Jugendschöffen besteht darin, in Strafverfahren mit Jugendlichen und jungen Volljährigen die Richter beim Jugendschöffengericht am Amtsgericht Fürth und bei der Jugendkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth zu unterstützen.
Die Wahl der Jugendschöffen erfolgt für fünf Jahre. Das verantwortungsvolle Amt eines Jugendschöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Urteilsfähigkeit, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung.
Die Bewerber/innen mit Wohnsitz im Landkreis Fürth müssen am 01.01.2019 mindestens 25 Jahre alt sein (höchstens 69 Jahre), die deutsche Staatsangehörigkeit haben sowie die deutsche Sprache ausreichend beherrschen. Des Weiteren sollen sie erzieherisch befähigt und in der Jugenderziehung erfahren sein. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Schöffen gewählt werden. Wer sich für das Ehrenamt eines Jugendschöffen interessiert und die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt, kann sich bis zum 09.03.2018 mittels eines Bewerbungsformulars beim Kreisjugendamt Fürth für die Aufnahme in eine Vorschlagsliste bewerben.
Dieses Formular kann telefonisch oder per Mail im Kreisjugendamt Fürth angefordert werden (0911/9773-1250 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), außerdem steht es zum Herunterladen auf der Homepage des Landkreises Fürth www.landkreis-fuerth.de zur Verfügung. Neben den allgemeinen Angaben (Familienname, Geburtsname, Vorname, Familienstand, Geburtsdatum und -ort, Anschrift, Telefonnummer) werden auch Angaben zum Beruf, zur Staatsangehörigkeit, zur erzieherischen Befähigung und zu den Erfahrungen im Umgang mit Kindern/Jugendlichen benötigt.

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Sternsinger linder die Not von Kindern

(Cadolzburg) Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit“ fand dieses Jahr die Aktion Dreikönigssingen auch wieder im Landkreis Fürth statt. In der größten Aktion von Kindern für Kinder auf der ganzen Welt beteiligten sich am jährlichen Dreikönigssingen wieder bundesweit ca. 500.000 Kinder und erwachsene Begleiter. Sie sammelten Geld für Kinder in Not und schrieben ihren Segenswunsch: „20*C+M+B+18“ an die Türrahmen. Das C+M+B sind dabei die Anfangsbuchstaben des lateinischen Segenspruches – Christus Mansionem Benedicat und bedeutet: Christus segne dieses Haus. Auch eine starke Gruppe engagierter Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Otto drehten mit ihren Begleitern vom 4. bis 7. Januar in und um Cadolzburg ihre hilfsbringenden Runden und wurden dafür mit dem beachtlichen Betrag von ca. 13.000 Euro belohnt. Eine kleine Delegation von Sternsingern wurde am Dreikönigstag auch im Gottesdienst mit eingebunden, der von Herrn Pfarrer Pathalil und der Gemeindereferentin Frau Syben gestaltet wurde. Der Spruch der Sternsinger, den sie vor den geöffneten Türen vortrugen, hieß: Als Kaspar, Melchior, Balthasar, zieht eine große Kinderschar seit vielen Jahren durch das Land, Sternsinger werden wir genannt. (Kaspar) Wir folgen stets demselben Stern, er weiset uns den Weg des Herrn, der Mensch für uns geworden ist, so finden wir dann Jesus Christ. (Melchior) In jedem Menschen seh`n wir ihn, wenn wir durch kalte Straßen ziehn. Mal ist er groß und mal ganz klein, doch nah bei uns will er stets sein. (Balthasar) So leitet uns sein Stern, sein Segen, seit all den Jahr`n auf unseren Wegen. Wir teilen frohe Botschaft aus, in Stadt und Land, in jedem Haus. (Sternträger) An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die hochmotivierten Sternsinger und deren treue Begleiter, an das Organisationsteam Maria Wagner und Julian Freier und natürlich auch an alle spendenfreudigen Gemeindeglieder, die ihr Herz für viele arme Kinder ganz weit öffneten.(EB)

Posaunenklänge im Erkersaal

(Cadolzburg) Das Posaunenquartett OPUS 4, mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig, gastierte am 15.12.17 in der Hohenzollernburg Cadolzburg - ein würdiger Rahmen für das ausverkaufte Konzert.  1994 gegründet, besteht das Ensemble heute aus dem Leiter Jörg Richter, Mitbegründer Dirk Lehmann, beide vom Gewandhausorchester zu Leipzig, Wolfram Kuhnt Mitglied der Staatskapelle Halle und dem freischaffenden Musiker Stephan Meiner. Eine gelungene Einstimmung auf den Advent, mit festlicher Bläsermusik. Wie auch die Berliner Philharmoniker, spielen die Posaunisten von OPUS 4 auf deutschen Instrumenten (Kruspe-Posaunen) und gaben damit dem Posaunensatz den typisch homogenen und weichen Klang. Deutlich zu hören bei den Bach-Chorälen oder der hochvirtuosen Transkription des Orgelwerkes Toccata und Fuge in d-moll von J.S. Bach. Aber auch bei dem Werk Paraphrase des Bach Chorals „Ich steh an deiner Krippen hier“ von B. Krol, welches speziell für das Ensemble komponiert wurde, erhielt man einen wunderbaren Klangeindruck.  Für die frühbarocke Literatur wechselten Sie dann die Instrumente. Nun kamen die Barockposaunen zum Einsatz. Seit 2012 steht dem Ensemble nämlich ein bemerkenswerter Instrumentensatz der Firma Jürgen Voigt aus Markneukirchen (als Leihgabe) zur Verfügung. Die auffallend verzierten, zarten Instrumente, mit ihren schmalen Schallbechern haben einen sehr transparenten Klang, der der Renaissancemusik von Josquin des Pres  über Claudio Monteverdi bis hin zu Heinrich Schütz eine ganz besondere Note verlieh. Neben der virtuosen Spielweise der Bass,- Tenor und Altposaunisten war die hervorragende Intonation, die fein abgestimmte Dynamik und die Präzision im Zusammenspiel auffallend. Das Publikum war begeistert und forderte mehrere Zugaben.  Mit diesem Event verabschiedete sich die Pisendel-Gesellschaft Cadolzburg in die Winterpause. Die neue Pisendel-Konzertreihe 2018 beginnt am  7. April 2018 im „Neuen Schloss“ der Cadolzburg. Das „Cicerone Ensemble“ spielt dann Barockmusik auf historischen Instrumenten, „Die Musik in der Zeit Friedrich des Großen“. Der Kartenvorverkauf dafür startet Ende Januar im Rathaus. (M.L./ Kulturamt Cadolzburg)

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