Mittelalterliches Kochen auf der Burg

Mehr als Kraut und Rüben gibt es im neu eröffneten Museum „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“: In der Burgküche dreht sich im riesigen Ochsenschlot ein (virtueller) Ochs am Spieß und es riecht nach Herdstelle. Noch sinnlicher wird es am kommenden Wochenende (21.10.), als Ersatz für den vom „Winde verwehten“ Termin im August. Dann kann man nicht nur erfahren, was und wie an einem Herrscherhof des späten Mittelalters gekocht wurde. Mittelalterliche Speisen werden vor den Augen der Besucher zubereitet und dürfen auch probiert werden, damit es nicht beim reinen Augenschmaus bleibt! Am Samstag, den 21. Oktober gibt es nun bei einem offenen Workshop zwischen 11 Uhr und 14 Uhr die Möglichkeit, unter sachkundiger Anleitung selbst schnippelnd, mörsernd und rührend Hand anzulegen und zu probieren, was Feines oder Interessantes dabei herauskommt. Bestimmt wird es genauso reizvoll wie der kandierte Kümmel, den Kurfürst Albrecht Achilles und  seine Anna so gerne schleckten und den man in der „Burg, die es in sich hat“, kosten kann. Die Veranstaltung dauert ca. drei Stunden und ist im Museumseintritt enthalten.
 Der Eintritt zur Cadolzburg ist für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Erwachsene zahlen 7,- Euro regulär/6,- Euro ermäßigt (inklusive Multimediaguide). Das Kombiticket Cadolzburg + Kaiserburg Nürnberg kostet 12,- Euro regulär/10,- Euro ermäßigt. Das Kombiticket Cadolzburg + Historisches Museum Cadolzburg kostet 8,50 Euro regulär/6,50 Euro ermäßigt. Weitere Informationen zur Cadolzburg finden Sie unter www.burg-cadolzburg.de.

Probealarm der Sirenenanlagen

Mit einem Heulton von einer Minute Dauer wird am Mittwoch, 18.10.2017 ab 11.00 Uhr wieder in weiten Teilen Bayerns die Auslösung des Sirenenwarnsystems geprobt. Folgende Gemeindeteile sind betroffen:  Cadolzburg, Kernort und Ortsteile Seckendorf, Roßendorf, Greimersdorf, Egersdorf, Wachendorf und Steinbach. (LKM Fürth)

Weinfest mit Blick auf die Burg

(Cadolzburg) In Sichtweite der wieder eröffneten Burg feierte die CSU Cadolzburg, wie immer am ersten Wochenende nach den Sommerferien ihr beliebtes Weinfest. Zum Ausschank kam neben weißen und roten Frankenweinen auch frischer Federweißer aus Ipsheim. Dabei war das Fest bereits am Nachmittag und trotz einiger zwischenzeitlicher Regentropfen hervorragend besucht und Kaffee und Kuchen reichten gerade mal so aus um alle Gäste zu verwöhnen. Durch die geöffnete Cadolzburg und den erstmalig stattfindenden Fotowalk waren bereits zu Beginn viele Interessierte gekommen und blieben bis in die späten Abendstunden im Burggärtla oder auf einen „Brückenschoppen“ vor dem Eingang zur Hohenzollernfeste. Die milde Herbstsonne blinzelte hervor, von den Mitgliedern der CSU + FWG wurde der Rebensaft reichlich ausgeschenkt und es gab viele gute Gespräche bevor sich am Abend dann noch besondere Gäste die Ehre gaben: der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt und die Ministerpräsidentin des Saarland Annegret Kramp-Karrenbauer. Beide wurden vom ersten Bürgermeister Bernd Obst begrüßt und nach einem kurzen Blick auf die Cadolzburg sowie etwas geschichtlichem Hintergrund genossen auch sie das traumhafte Ambiente, Elsässer Flammkuchen und einen guten Schoppen Frankenwein.  Ein perfekter Tag und ein großartiges Fest das im nächsten Jahr von der CSU Cadolzburg sicher wiederholt wird.

PWG informierte sich über Wasserversorgung

(Egersdorf) Am 2.10. 2017 informierte sich die PWG (Mitglied im Landesverband der Freien Wähler)- Fraktion des Gemeinderates über die Trinkwasserversorgung im Altort Egersdorf. Die Trinkwasserversorgung existiert seit 1924. Der  Trinkwasserversorgungsverband  modernisierte seit 1988 seine Einrichtung durch Erneuerung der Rohrleitungen , des Brunnens und Hochbehälters um die gute Qualität des Trinkwassers hochzuhalten. Herr Günther Engelhardt  stellte  den PWG- Mitgliedern mit großem Hintergrundwissen die Trinkwassergewinnung  mit ihren einzelnen Einrichtungen ( Brunnen, Hochbehälter etc.) vor.

Boden: kostbar und lecker!

(Cadolzburg) Wie sich beim Thema Bodenschutz die Interessen von Naturschutz und Landwirtschaft überschneiden, erlebten kürzlich 23 Kinder beim Cadolzburger Kinderferienprogramm. Auf dem Bauernhof der Familie Müller entwickelten Andreas und Dagmar Müller zusammen mit dem Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg und der Ortsgruppe des Bund Naturschutz das Thema unterhaltsam und kindgerecht. Auf einem Rundgang analysierten die Kinder Bodenschichten und Bodenlebewesen und kosteten Zuckerrüben-Stücke pur. Beim Kresseanbau erprobten die Kinder die Dichte und Fruchtbarkeit von Bodenarten und Landwirt Müller chauffierte begeisterte Jungen und Mädchen beim „Grubbern“ mit dem bodenschonenden Breit-Reifen-Traktor. Beim testweisen Verbauen einer begrenzten Fläche erkannten viele Kinder von sich aus die Folgen von unkontrolliertem Landverbrauch.  Auch wenn der Städtebau Spaß machte, stellten viele – selbst Erstklässler - fest, dass Regeln zum Flächenschutz nötig sind, damit ausreichend Boden als Lebensraum für Tiere, für den Wasserschutz, die Pflanzen als Sauerstoffproduzenten, und für die Nahrungsmittel-Versorgung vorhanden ist.  Für alle Kinder war aber doch die Station 4 der Hit: Die Weiterverarbeitung von frisch geernteten Kartoffeln zu Chips inklusive sofortigem Verzehr – hm, war einfach nur lecker! Bund Naturschutz und Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg danken der Familie Müller für Ihr Engagement.“

Markgraf Achilles besuchte die Cadolzburg

(Cadolzburg) Mit dem Besuch einer starken Abordnung von Mitwirkenden der „Landshuter Hochzeit 1475“, unter ihnen auch ein Schauspieler, verkleidet als Markgraf Albrecht Achilles, der früher mit seiner Gattin Anna Herr auf der Cadolzburg war, fand am 24. September ein außergewöhnliches und besonderes Ereignis in der Cadolzburg statt. Bei der „Landshuter Hochzeit 1475“ freite der junge Herzog Georg von Bayern-Landshut die Polenprinzessin Hedwig. Die Hochzeit war ein Anlass von europäischer Dimension, die Feier sollte das üppigste Fest der späten Gotik werden. Inspiriert von einem Gemälde im Prunksaal des Landshuter Rathauses gründeten im Jahr 1902 Landshuter Bürger den Verein „Die Förderer“, der sich seither für die möglichst originalgetreue Aufführung der „Landshuter Hochzeit 1475“ engagiert. Das drei Wochen dauernde Fest, welches dieses Jahr vom 23.06. bis 23.07. in Landshut stattfand, wird nur alle vier Jahre aufgeführt und ist geprägt von großer Spielfreude und beeindruckendem Engagement der etwa 2.400 aktiven Mitwirkenden, sowie dem Streben nach größtmöglicher, spätgotischer Authentizität. Unter den Gästen aus nah und fern war seinerzeit auch Albrecht Achilles, Markgraf von Brandenburg und Herr auf der Cadolzburg mit seiner Gattin Anna, die Tante des Bräutigams aus Landshut. Was lag deshalb näher, dass Marktgraf Achilles im Jahr der Aufführung für einen Tag mit seinem Gefolge auf die Cadolzburg zurückkehrte. Nach dem Einmarsch durchs Brusela und durch das emsige Geschen des Herbstmarktes im historischen Marktplatz, gab es viele tolle Vorführungen im Burghof und im Erkersaal, welches die Besucher in die Zeit des Mittelalters hineinversetzte. Junge Edelleute in prächtigen Kostümen boten mittelalterliche Tänze dar, die „Brandenburger Trumeter“ kündigten standesgemäß die fürstlichen Gäste an. Die Musikgruppe „Cantafollia“ und die „Landshuter Hofkapelle“ spielten auf originalgetreuen Nachbauten mittelalterlicher Instrumente historische Vokal- und Instrumentalstücke. Die Fechter aus der Gruppe der Ahlspießträger zeigten in blitzenden Rüstungen die Kunst des Paulus Kal, welcher im 15. Jahrhundert lange Zeit Fechtmeister am Hofe Herzog Ludwig des Reichen in Landshut war. Dieser herrschaftliche Besuch war eine willkommene Abwechslung für viele Besucher des Herbstmarktes und wird so schnell nicht mehr wiederholt werden.

Jubiläumsherbstmarkt zog Besucher an

(Cadolzburg) Bei traumhaften Wetterbedingungen konnten am vorletzten Septemberwochenende die vielen Besucher auf dem Cadolzburger Herbstmarkt, zu dem der Handels- und Gewerbeverein Cadolzburg (HGV) eingeladen hatte, ihre Runden drehen. Bereits zum 15. Mal fand diese traditionelle Veranstaltung nun schon statt, bei der jeder nach Herzenslust bummeln, staunen, schlemmen und genießen konnte. Auch eine starke Mannschaft vom HGV und Marktgemeinderäten überzeugten sich von der vielfältigen und informativen Angebotspalette. Auf dem historischen Marktplatz, dem Pisendelplatz und vor der Burg stellten im Vergleich zum letzten Jahr wesentlich mehr Aussteller ihre Produkte und Leistungen vor. Neben den Läden am Marktplatz, lockten die Aussteller das Publikum mit einer bunten und abwechslungsreichen Palette. Auch wenn am Samstag der Besucherandrang überschaubar war, ging es am Sonntag rund. Alle Verkaufsplätze quollen fasst über. Neben handwerklichen und selbst gefertigten Waren, Dienstleistungen zu den Themen wie Schmuck, Holz- und Naturwaren, Gesundheit, Kunst, Reisen, Computer, Optik, Pflege, Kosmetik und Autos gab es natürlich auch Leckereien für Mensch und Tier. Ein Herbstmarkt-Gewinnspiel mit attraktiven Preisen rundete den Besuch ab. Auf der Marktplatzbühne sorgten verschiedene Musikgruppen für musikalischen Genuss, wobei am Samstag auch die Kinder des Kindergartens „Villa Kunterbunt“ mit ihren schönen Liedern die Zuhörer begeisterten. Viele Besucher nutzen auch die Gunst der Stunde für eine Erkundigung des Historische Museums oder des Burgerlebnismuseums, wobei besonders die „Landshuter Hochzeit 1475“, die am Sonntag mit einer starken Delegation zu Gast auf der Cadolzburg war, viele interessierte Gäste anzog. Alles in allem, Dank des tollen Wetters, der hervorragenden und gut durchdachten Organisation und der vielen fleißigen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, war es ein überaus gelungener Herbstmarkt, der nun auch schon zum 10. Mal im pulsierenden Herzen von Cadolzburg stattfand. (EB)

Gastgeber für Adventsfenster gesucht

Gesucht werden Gastgeber für die diesjährigen Adventsfenster in Egersdorf/Wachendorf.Wie in den letzten Jahren, so werden auch in diesem Jahr wieder in der Vorweihnachtszeit Adventsfenster in Egersdorf und Wachendorf geöffnet. Wie hat man sich dies vorzustellen? Vom 1.-23. Dezember wird jeden Abend um 18:15 Uhr bei verschiedenen Gastgebern, ein geschmücktes Fenster zur Bewunderung präsentiert. Die jeweiligen Gastgeber erzählen eine Geschichte, präsentieren eine musikalische Darbietung, regen zum gemeinsamen Singen an, oder, oder,oder… Jeder, egal ob jung oder alt ist dazu eingeladen. Jeder Abend ist anders, aber auch einzigartig, da man immer wieder andere Menschen antrifft und gemeinsam die Fensteröffnung erlebt und ins Gespräch kommt. In der heutigen Zeit, wo das Miteinander zu kurz kommt, sogar Nachbarn sich nicht einmal kennen oder man neu zugezogen ist, erleben wir durch die Adventsfenster eine gute Gelegenheit des sich Kennenlernens oder der Gesprächsfindung. Sie möchten auch einmal Gastgeber werden und mithelfen, diese Tradition fortzuführen ? Infos unter Tel.09103-2472 bei Fam. Kammerer

Mit Falken und Armbrust auf der Jagd

Wer nicht nur die im Juni eröffnete Dauerausstellung „HerrschaftsZeiten! Erlebnis Cadolzburg“ in der zollerischen Burg kennenlernen und Facetten mittelalterlicher Regierungs-, Kriegs- und Herrscheralltags entdecken will, sondern sich auch für die Techniken der fürstlichen Jagd im 15. Jahrhundert interessiert, bekommt am 1. Oktober die Gelegenheit zu einem besonderen ProgrammDie auch bei den Zollernfürsten, ihren Ehefrauen und Gästen besonders beliebte Jagd mit Greifvögeln – auch „Beiz“ genannt – wird lebendig durch die Vorführungen der Falknerei Schreiyer um 13 und 15 Uhr (in der Vorburg). Außerdem können große und kleinere Besucher einmal das Schießen mit unterschiedlichen Armbrüsten ausprobieren (11-11.30 Uhr und 14-14.30 Uhr für Kinder, 12-12.45 Uhr für Erwachsene): im Wehrgang des Alten Schlosses, innerhalb des Museums. Wieder einmal wird die Cadolzburg so zur Burg, die es in sich hat! Alle Informationen zur Cadolzburg finden Sie unter www.burg-cadolzburg.de.

Stadtradler mit vollem Erfolg

(Cadolzburg) Über eine herausragende Leistung der Cadolzburger Stadtradeln-Teilnehmer 2017 freut sich der „Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg“. Vom 16. Juli. – 5. August nahmen mehrere Kommunen im Landkreis Fürth teil. 84 RadlerInnen, davon 5 Marktgemeinderäte, legten insgesamt 20.960 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 2.976 kg CO2 (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km). Das ist die beste Leistung im Landkreis Fürth. Die Teilnehmer für Cadolzburg starteten in mehreren Gruppen, die teilnehmerstärkste war mit 31 Teilnehmern „Wir radeln für Cadolzburg“. Diese Initiative des Vereins zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburgs schaffte 10.782,8 km. „Dabei haben einige unserer Gruppenmitglieder sogar vergessen, gefahrene Kilometer einzutragen“ erläutert Teamkapitän und Radpendler Nils Ortlieb. Er stellt fest: „Die Berg- und -Tal – Lage in der Gemeinde Cadolzburg hält nicht vom Radfahren ab. Wichtig ist, dass Radwege sicher geführt und gut ausgeschildert sind, und Radler und KfZ-Verkehr aufeinander Rücksicht nehmen.“ Vorschläge zur Verbesserung des Radkonzepts in Cadolzburg hat der vereinsinterne „Arbeitskreis Mobilitätswerkstatt“ an die Marktgemeinde gegeben und wird sie im kommenden ISEK Prozess einbringen. Demnächst wird der „Verein zum Erhalt eines lebenswerten Cadolzburg“  3 Radler der Gruppe „Wir radeln für Cadolzburg“ unabhängig von der km-Leistung fürs Mitmachen prämieren. Mehr Infos zu Stadtradeln: www.stadtradeln.de“

Madmoiselle Marie in Oradour-sur-Glane

(Oradour-sur-Glane) Noch vor drei Jahren, als das Musical „Mademoiselle Marie“ in der Vorbereitung war, hatte niemand daran geglaubt, dass das Ende der Spielzeit so emotional werden würde. Mit großer Skepsis verfolgten damals die Verantwortlichen von Oradour die Ausführungen und Erläuterungen des Vorstandes und des Kreativ-Teams der Burgfestspiele, ein Musical auf die Beine zu stellen, das das Massaker von Oradour thematisiert.  Umso überraschender war für das Ensemble, dass die Spielzeit 2015 so erfolgreich wurde und am Ende über 14.000 Besucher das Musical in Cadolzburg erlebten. Eine unvergessliche Vorstellung war an dem  Abend, als der Bürgermeister von Oradour, Philippe Lacroix,  mit einer französischen Delegation und Robert Hébras, der letzte Überlebende des Massakers, das Musical besuchten. Mit einem französischen Textbuch ausgestattet verfolgten die Gäste aus Frankreich das Geschehen auf der Bühne. Spätestens  nach dieser Vorstellung war das Eis geschmolzen. Neben den emotionalen Glückwünschen wurde eine Einladung nach Oradour ausgesprochen. Die Idee war geboren und sofort wurde mit der Planung begonnen. Neben den Vorbereitungen für Oradour stemmte das Musical-Ensemble zwischenzeitlich noch die  Kinofilmproduktion „Mademoiselle Marie“ 2016, die ausverkaufte Spielzeit in Fürth 2017 und die Gastspiele in der Partnergemeinde Mauterndorf/Österreich im Sommer 2017. Am 29.August 2017 war es dann soweit. Ein 30-köpfiges Aufbau- und Vorbereitungsteam reiste nach Oradour, um das Bühnenbild in der Halle zu montieren. Das Material wurde mit einem Sattelschlepper und mehreren Kleintransportern  1.100 km quer durch Frankreich gefahren, um dann vor Ort mit Hilfe von  Schreinern, Elektrikern, Ton- und Lichttechnikern montiert zu werden.  Nun konnte das Ensemble mit 2 Bussen anreisen, um sich an die neue Spielstätte zu gewöhnen und einen letzten Durchlauf mit dem Regisseur Jan Burdinski und der Choreographin Kathleen Bengs zu proben. Beinahe 150 Ensemble-Mitglieder der Cadolzburger Burgfestspiele brachten dann das  Nachkriegsmusical auf die Bühne. Die 1500 Besucher aus Frankreich und den mittelfränkischen Partnergemeinden waren ergriffen von der Spielfreude des Ensembles, den Texten von Fritz Stiegler und der Musik von Matthias Lange. Belohnt wurden die Darsteller mit Standing Ovations und minutenlangem Applaus. Auch die mitgereisten Politiker  u.a. Bürgermeister Bernd Obst, Landrat Matthias Dießl, Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und der Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt waren restlos begeistert. Eine besondere Geste der Deutsch-Französischen Freundschaft  war die Umsetzung einzelner Szenen und Lieder in französischer Sprache.  Zudem wurde die gesamte Vorstellung mit französischen Untertiteln begleitet, die während der Vorstellung eingeblendet wurden. Und schließlich sang der Chor der Burgfestspiele gemeinsam mit dem Chor aus Oradour unter der Leitung von Matthias Lange die Europahymne „Ode an die Freude“ in deutscher, französischer und englischer Sprache. Somit endete der Event mit einem eindeutigen Zeichen für Europa, das die Cadolzburger Burgfestspiele mit ihrem 1. Vorstand Thomas Dröge,  gemeinsam mit Robert Hébras und Philippe Lacroix setzten. Aktuell sucht der Verein dringend Lagerflächen für technische Ausrüstung und Requisiten. Vermietung oder Kauf. Infos und Angebote an:  tDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tag des offenen Denkmals

(Cadolzburg) Unter dem Thema „Macht und Pracht“ eröffnete am 10. September Herr Landrat Matthias Dießl den deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals auf dem Pisendelplatz vor dem Historischen Museum in Cadolzburg.  Die musikalische Eröffnung der Veranstaltung übernahm die BIG BAND der Musikkapelle Markt Cadolzburg, unter der Leitung von Matthias Lange. In seiner Begrüßung konnte Landrat Matthias Dießl neben interessierten Besuchern und den Mitorganisatoren auch viele Ehrengäste aus Politik, Schule, Öffentlichkeit und Wirtschaft willkommen heißen. Im Landkreis Fürth, so Herr Dießl, befinden sich eine ganze Menge von Denkmälern die man herzeigen kann. Als Volltreffer bezeichnete er dabei die im Hintergrund emporragende Cadolzburg mit seinem Burgerlebnismuseum und das Pisendelhaus mit seinem Historischen Museum. Auch an diesem Ort, in welchem früher das Rathaus untergebracht war, ist „Macht und Pracht“ gut vereint, meinte er. Er hoffte zum Abschluss seiner gestrafften Eröffnungsrede, dass die Besucher viel Wissenswertes und Interessantes mit nach Hause nehmen können. Erster Bürgermeister Bernd Obst ließ nach seiner herzlichen Begrüßung die großen Anstrengungen etwas Revue passieren, mit denen das denkmalgeschützte Gebäude die Gemeinde beim Sanieren so richtig herausforderte. Besondere Auflagen des Brandschutzes machten die Aufgaben noch wesentlich aufwendiger. Er dankte allen, die mitgezogen haben, dass das Gebäude nun so dasteht und das Museum auch inhaltlich so gut ausgestattet ist. Museumsleiterin Frau Nina Daebel betonte in ihrer Begrüßung, dass sie sich der bürgerlichen Bedeutung des Historischen Museums voll bewusst ist, auch wenn die Übermacht in Gestalt der Hohenzollernburg vor der Tür steht. Ihr Wunsch sei es, dass sich alle Mitbürger im Museum mit guten Ideen und auch aktiv mit einbringen. Mit einem „Willkommen zur Zeitreise“ lud sie die Anwesenden zu den Führungen ins Pisendelhaus ein, welches mit der Historie Cadolzburgs, Johann Georg Pisendel und als Denkmalmuseum drei Themenbereiche umfasst. Mit ausführlichen Erläuterungen übernahm Günter Rennen vom Heimatverein die aufschlussreichen Führungen. Die geschulten Burgführer hatten in der Cadolzburg alle Hände voll zu tun, um den Wissensdurst der Besucher zu stillen. Als besonderes Schmankerl war auch der Felsenkeller am Ende der Puchtastraße (neben dem alten Milchhaus) geöffnet. Mit Marktbaumeister Herbert Bloß hatten die interessierten Besucher einen kompetenten Ansprechpartner bei ihrem unterirdischen Spaziergang. Mit Weißwürsten, sauren Zipfeln, Kuchen und Schmankerln vom Grill verwöhnten die Mitglieder der Musikkappelle die Gäste am Pisendelplatz. Nach dem Jazzfrühschoppen der Big Band sorgten die Sitzfleischmusikanten mit bekannten Volksmusikstücken für die musikalische Unterhaltung am Nachmittag. Das Historische Museum am Pisendelplatz 1 hat Mi. bis So. von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Näheres erfahren Sie unter www.museum-cadolzburg.de. (EB)

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